Ein Schulgebäude
Aus dem Gelände dieser früheren Schule soll die Vergewaltigung passiert sein. Bildrechte: MDR/Grit Lichtblau

Verbrechen in Dessau Frau soll von vier Männern vergewaltigt worden sein

Ein Schulgebäude
Aus dem Gelände dieser früheren Schule soll die Vergewaltigung passiert sein. Bildrechte: MDR/Grit Lichtblau

In Dessau soll eine 56 Jahre alte Frau vergewaltigt worden sein. Das teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Mittwoch in einer gemeinsamen Erklärung mit. Die Behörden suchen nun Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben könnten.

Laut Polizei gab die Frau an, am späten Dienstagabend in Dessau-Roßlau am Schloßplatz in der Nähe einer früheren Schule missbraucht worden zu sein. Die Frau habe dort Flaschen gesammelt, als eine Gruppe von vier Männern auf sie zugekommen sei. Sie hätten ihr gesagt, dass auf dem Schulgelände noch mehr Leergut zu finden sei. Auf dem Gelände der Schule sollen sie sich an der Frau vergangen haben.

Schilderungen des Opfers "glaubhaft"

Das Opfer schilderte der Polizei, die Täter hätten eine dunkle Hautfarbe gehabt. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft kann nicht ausgeschlossen werden, dass die Täter ausländischer Herkunft sind. Ein Polizeisprecher sagte MDR SACHSEN-ANHALT auf Anfrage, die Schilderung der Frau klinge glaubhaft. Man gehe der Anzeige mit größter Ernsthaftigkeit nach.

Die 56-Jährige wird derzeit in einem Krankenhaus medizinisch behandelt.

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT | 16.08.2017 | 15:30 Uhr

Quelle: MDR/rj

Zuletzt aktualisiert: 16. August 2017, 18:30 Uhr

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51 Kommentare

18.08.2017 10:17 Bingo 51

Wieviel Totes-,Vergewaltigungs-,oder allgemeine Kriminalitätsopfer hat die unkontrollierte Flüchtlingseinwanderung unter den schon länger hier lebenden gekostet????

18.08.2017 07:47 Kalinka 2020 50

Liest eigentlich jemand die Beiträge von diesem Mediator? Das sind nichts als Sprüche die Abweichen von der Meinung der Meisten hier und er stellt sich wohl gerne als "Oberlehrer" dar und alle anderen für Idioten hin. Was ist denn für den Fremdenfeindlichkeit? Die berechtigte Angst, der Bevölkerung vor der Entwicklung in diesem Land? Ich beobachte mit großer Sorge den Anstieg der Kriminalität. Ich arbeite in einer Stadt in Niedersachsen in der mitunter die meisten (radikalen) Islamisten leben und wenn ich mit einer Freundin durch diese Stadt gehe, dann weiß ich wie diese Personen aus den Ländern, dessen Einwohnern Frau Merkel Tür und Tor geöffnet hat, gegenüber uns Deutschen, speziell noch gegenüber Frauen denken. Wie eine Ware, die man sich nehmen kann. Das ist kein Generalverdacht, sondern eine Tatsache die ich tagtäglich erlebe. Aber ich gehe trotzdem gerne zum Italiener/Griechen/Türken zum essen etc. und fahre jedes Jahr 2x ins Ausland in den Urlaub, weil ich andere Kulturen mag.

18.08.2017 06:43 Peter 49

So sieht unsere neue Realität aus!
Feste können nur noch unter massivem Polizeischutz gefeiert werden. Angst vor Anschlägen überall. Aber mit der Zuwanderung hat dass nichts zu tun!? Das Land steht Kopf. Was habe ich verbrochen, dass mir und meiner Familie das alles zugemutet wird und ich das ohne Widerspruch ertragen muss? Bin ich mit diesen Worten jetzt schon ein Nazi?

17.08.2017 21:45 Peter Fischer 48

Die USA haben 2016 ganze 70.000 Flüchtlinge aufgenommen. Bezogen auf die Einwohnerzahl entsprächen das 17.500 für Deutschland !!
Also kamen 2015/16 85 mal mehr (!!) Personen zu uns als in die USA !
Die US-Flüchtlinge wurden nicht etwa im Mittelmeer “gerettet” sondern in den Flüchtlingslagern der UN nach intensivster Überprüfung durch Spezialisten der UN und des FBI ausgewählt und dann in die USA gebracht.
Bei diesem Transporten ertranken dann auch keine zehntausenden oder kamen in den Wüsten ums Leben. Und es kamen weder Wahnsinnige noch Vergewaltiger, Kriegsverbrecher oder alleinreisende Jugendliche in die USA sondern nur echte Hilfsbedürftige.
"Unsere Migranten" durften sich selbst -ohne jede Kontrolle- als verfolgt erklären, es kam also wer wollte. Die logischen Konsequenzen zeigen sich jetzt. Und die Einwanderung geht weiter als wäre nichts geschehen.

17.08.2017 19:58 Arzt123 47

Meine Gedanken und mein Beileid sind bei der Frau. Es ist furchtbar, welch schreckliches Leid ihr wiederfanden ist.

Ebenso furchtbar finde ich; dass ein Mediator, dessen Aufgabe Objektivität ist, subjektiv und zugleich zweifelnd über die Echtheit dieses Falles berichtet.
Auch der Artikel ist in so einem Tenor geschrieben. Da der Mediator, die Polizei und der Autor sicher in den seltensten Fällen bei den Ereignissen, über die sie berichten, dabei gewesen sind, wäre es hilfreich, Geschehnisse nach Überprüfung als wahr zu akzeptieren und ihre Glaubhaftigkeit nicht in Frage zu stellen.
Können Fakten nicht akzeptiert werden, liegt hier offensichtlich eine Berufsverfehlung vor und die Beteiligten hätten lieber Philopsophen werden sollen.

ANMERKUNG MDR SACHSEN-ANHALT:
Weil aber die Überprüfung noch nicht abgeschlossen ist, ist eine gewisse sprachliche Distanz zwingend erforderlich.

17.08.2017 19:57 Uschi Karoline Fürstenau 46

Ich wohne im Westen, bin aber in Dessau geboren. Darum hat mich diese Nachricht sehr erschreckt. Bin nicht mehr in der "ersten" Jugend. Nach dem Krieg kamen ja die Russen. Was da weiter im Osten passiert ist, das wissen wir ja. Aber bei uns nicht mehr. Meine Mutter sagte immer, dass jeder russische Soldat, der eine deutsche Frau vergewaltigt, schwer bestraft wird. Ob das so war, weiß ich natürlich nicht. Wir sind dann doch in die Heimat meines Vaters ganz im Westen ausgesiedelt. Das war damals möglich, dauerte nur sechs Wochen. Ich habe nur die besten Erinnerungen an meine Heimat und das erste Schuljahr, obwohl ja fast alles zerstört war. Und nun das, nachdem wir in Deutschland wieder zusammen gehören. Passiert übrigens im Westen hier auch. Ich wünsche der Frau gute Besserung und Hilfe bei der Bewältigung dieses schlimmen Ereignisses. Dieser Herr Mediator sollte mal lieber nachdenken. Aber danke, dass MDR.DE das meldet, denn vieles wird verschwiegen.

17.08.2017 19:34 Bessere Überschrift 45

Ich weiß nicht warum der MDR in der Überschrift den Sachverhalt und die Glaubwürdigkeit des Opfers infrage stellen will! Warum sollte die Frau die Unwahrheit sagen, was hätte sie davon? Warum würde sie dann im Krankenhaus behandelt werden?
Endgültige Gewissheit gibt es wohl bei fast keiner Meldung. Gerade bei Vergewaltigungen ist aber die Dunkelziffer hoch, zu der auch solche Überschriften einen Beitrag leisten. Für Opfer aber auch jede Frau eine Zumutung!
Es besteht ja die Chance, dass die Täter ermittelt oder zumindest Licht ins Dunkle gebracht werden könnte.

ANMERKUNG MDR SACHSEN-ANHALT:
Wir waren nicht dabei und können die Aussage auch nicht ohne weiteres überprüfen. Und solange die Tat nicht zweifelsfrei, ggf. gerichtlich, bewiesen ist, müssen wir eine gewisse Vorsicht in unseren Texten walten lassen.

17.08.2017 18:51 Radebeuler 44

@ 33 Mediator: Bei Ihrer Darstellung fallen mir zwei Bsp. ein. Eine Frau aus MSN, welche ein nicht vorhandenes Kind, vor nicht vorhandenen Nazis beschützte und der durch (Ihre eigene) Hand ein Hackenkreuz eingeritzt wurde. Dafür gab es Trotz Aufklärung der Lüge noch eine große Auszeichnung. Ein Mecklenburger Linker wurde auch angeblich von Nazis mit einem Messer verletzt. Die Aufklärung ( dass er es selbst war) wurde nicht ganz so präsentiert.

17.08.2017 18:28 jochen 43

Einfach die DNA-Spuren mit den Bewohnern der bekannten Unterkünfte abgleichen.
Dort wird die Polizei meisten fündig.
Sie muss es nur wollen oder dürfen.

17.08.2017 18:20 Kritischer Bürger 42

@Mediator 33: Kritisch?? Naja..! Sehen Sie auch so kritisch den Krankenhausaufenthalt des Opfers und wie diese sich entsprechende Verletzungen wohl zugezogen haben kann? Eine Flaschensammlerin, mit anderen Worten = eine arme Mitbürgerin in diesem Alter. Hatten die vier es wirklich so nötig? Sollen die sich doch woanders gegen Geld etwas "Wohlgemut" besorgen als an einer armen Flaschen suchender Frau. Mag dem Opfer dieses Ereignis nicht zu lange im Leben begleiten denn Armut macht schon genug Sorgen. Man kann nur wünschen es wird alles Medizinische, wie Psychologische getan um diese Frau wieder am Leben teilhaben zu lassen.