Sachsen-Anhalt

Sibirische Kälte in Sachsen-Anhalt : Erste Eis-Probleme für Binnenschiffer

Die sibirische Kälte bereitet der Schifffahrt in Sachsen-Anhalt erste Probleme. Auf dem Mittellandkanal werden seit Mittwoch Eisbrecher eingesetzt. Und auch auf der Elbe schwimmt nach Angaben der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung bereits Treibeis.

Die eisigen Temperaturen im Land lassen sogar Salzwasser gefrieren. Aus diesem Grund ist das Gradierwerk in Bad Dürrenberg jetzt abgeschaltet worden. Die Sole hat eigentlich eine natürliche Wärme von 16 Grad. Bei zu starker Kälte entsteht aber Eis und das gefährdet die Stabilität des Bauwerks.

Temperaturen bis minus 20 Grad erwartet

Eisbrecher auf dem Mittellandkanal.
MDR-Reporter Christoph M. Pischel am Mittellandkanal

In der Nacht sanken die Temperaturen in ganz Sachsen-Anhalt wieder in den zweistelligen Minusbereich. Den Spitzenwert erreichte erneut Mehringen bei Aschersleben. Dort lagen die Temperaturen bei minus 16 Grad. Ähnlich kalt war es auch auf dem Brocken und in Stiege. Meteorologin Dorothea Paetzold vom Deutschen Wetterdienst sagte, spätestens Freitagmorgen werde das Thermometer im ganzen Land zweistellige Minusgrade anzeigen. In den Nächten seien Werte um minus 20 Grad möglich - vor allem über Schneeflächen und bei klarem Himmel. Die eisige, trockene Luft fühlt sich laut Paetzold wegen des scharfen Ostwindes noch kälter an, als es das Thermometer anzeigt. Minus fünf Grad würden empfunden wie minus zehn, sagte die Meteorologin.

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Zuletzt aktualisiert: 01. Februar 2012, 16:11 Uhr

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