Feuer im Plattenbau : 28 Verletzte bei Brand in Halle
Bei einem Brand in einem Plattenbau im Süden von Halle sind am Sonnabendmorgen 28 Menschen verletzt worden. Wie die Polizeidirektion Süd mitteilte, wurden 23 von ihnen unmittelbar nach dem Brand in städtische Krankenhäuser eingeliefert, einige wurden kurz danach wieder entlassen. Fünf weitere Bewohner begaben sich selbständig in ärztliche Behandlung. Bei allen Verletzten bestand der Verdacht auf Rauchgasvergiftung.
Flammen schlugen aus Brandwohnung
Das Feuer war gegen 3 Uhr in einer Wohnung im ersten Obergeschoss des des Mehrfamilienhauses in der Ingolstädter Straße in Halle-Südstadt ausgebrochen. Aus den Fenstern der Brandwohnung schlugen Flammen. In der Wohnung waren zu der Zeit ein 54 Jahre alter Mann und zwei Jungen im Alter von 10 und 13 Jahren. Wahrscheinlich handelt es sich um einen Vater und seine Söhne. Die unverletzten Bewohner des Elfgeschossers, in dem es 44 Wohnungen gibt, wurden in einen geheizten Bus gebracht. Feuerwehr, Polizei, Ärzte und Rettungssanitäter waren mit einem Großaufgebot vor Ort. Allein die Feuerwehr hatte 13 Fahrzeuge im Einsatz. Um 3:45 Uhr war der Brand nach Angaben der Feuerwehr-Leitstelle gelöscht.
Zahlreiche Wohnungen beschädigt
Wie hoch der entstandene Schaden ist, war zunächst unklar. Die betroffene Wohnung selbst ist nicht mehr bewohnbar. Auch etliche Wohnungen über und neben der Brandwohnung wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Den betroffenen Mietern wurden nach Angaben des Lagezentrums der Polizei durch den Vermieter Ersatzunterkünfte angeboten. Zudem seien Betroffene bei Verwandten und Bekannten untergekommen. Möglicherweise wurden auch mehrere Versorgungsleitungen in dem Gebäude beschädigt.
Zur Brandursache lagen zunächst keine Informationen vor. Kriminaltechniker der Polizei haben die Ermittlungen nahmen die Ermittlungen auf und sicherten Brandspuren im Haus. Die Auswertung werde aber einige Zeit dauern, sagte ein Polizeisprecher.
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