Kunsthochschule in Halle Designpreis für Burg-Studenten

Die Anwärter für den diesjährigen Designpreis der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle stehen fest. Die Arbeiten stammen von Studenten und Absolventen der Hochschule. Am Mittwoch ermittelt eine Jury die Sieger.

Plakatmotiv GiebichenStein Designpreis 2017
Zum mittlerweile sechsten Mal vergibt die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle den "Giebichenstein Design Preis". Die 20 aussichtsreichsten Arbeiten junger Designer werden in einer Ausstellung präsentiert, die in der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt zu sehen ist. Bildrechte: Burg Giebichenstein
Plakatmotiv GiebichenStein Designpreis 2017
Zum mittlerweile sechsten Mal vergibt die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle den "Giebichenstein Design Preis". Die 20 aussichtsreichsten Arbeiten junger Designer werden in einer Ausstellung präsentiert, die in der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt zu sehen ist. Bildrechte: Burg Giebichenstein
Nominiert in der Kategorie Engagiertestes Anliegen, Gesa Janßen für Strandgut Quartett - Schatz oder Müll (Spiel- und Lerndesign)
Die Preisverleihung findet am Mittwoch, dem 11. Oktober statt. Zu den nominierten Arbeiten gehört ein Quartett, das Kinder spielerisch auf das Thema Umweltverschmutzung an Stränden aufmerksam macht. Es entstand im Bereich Spiel- und Lerndesign, handelt von Strandfunden und regt nicht nur Kinder zum Nachdenken an. Bildrechte: Tim Bruns und Florian Fäth
Johann Post (Industriedesign) Odem, nominiert in der Kategorie Beste Idee/Bestes Konzept
In vier Kategorien werden Preise vergeben: beste Idee/bestes Konzept, beste Kommunikation, interessantestes Experiment und engagiertestes Anliegen. Für die beste Idee ist beispielsweise dieser Ultraleichtrucksack nominiert. Er entstand im Bereich Industriedesign und nimmt kaum Platz ein: Laut Kunsthochschule Burg Giebichenstein ist er zusammengepackt kaum größer als ein Apfel. Das Rückenteil besteht aus einem aufblasbaren Kissen. Bildrechte: Johann Post
Nominiert in der Kategorie Beste Kommunikation Thea Kleinhempel für 'Taufbecken' (Kommunikationsdesign)
Insgesamt wurden von 80 Arbeiten die besten 20 ausgewählt. Dazu gehört auch die Arbeit "Taufbecken". Es handelt sich um eine Animation, die in ein mit Wasser gefülltes Becken projiziert wird. Es gehe dabei um die Reinwaschung von Sünden durch die Taufe.    Bildrechte: Tim Bruns und Florian Fäth
Nominiert in der Kategorie Interessantestes Experiment, Ina Turinsky und Andreas Wagner für 'nutrient solution' (Industrial Design)
Alle Arbeiten sind vom 12. Oktober bis 1. November 2017 in der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt zu sehen. Als interessantestes Experiment ist unter anderem diese Konstruktion für Algenwachstum nominiert. Bildrechte: Tim Bruns und Florian Fäth
Ina Turinsky und Andreas Wagner (Industrial Design), Nutrient Solution – Growing Algae with Spit and Breath, nominiert in der Kategorie Interessantestes Experiment
Sie trägt den Titel "Nutrient Solution – Growing Algae with Spit and Breath", was so viel heißt wie "Nährboden – Algenwachstum durch Spucke und Atem". Bildrechte: Ina Turinsky und Andreas Wagner
Nominiert in der Kategorie Interessantestes Experiment, Fabian Hütter und Benjamin Volk für OTO (Industriedesign)
Ebenfalls als interessantestes Experiment ist "OTO" aus dem Bereich Industriedesign zu sehen. Ausstellungseröffnung und Preisverleihung finden am 11. Oktober statt. Die Ausstellung soll dazu dienen, die Arbeiten von Studierenden noch mehr in der Öffentlichkeit zu diskutieren.

Dieses Thema im Programm:
MDR SACHSEN-ANHALT| SACHSEN-ANHALT HEUTE | 10.10.2017 | 19:00 Uhr

Quelle: MDR/dpa/lk
Bildrechte: Tim Bruns und Florian Fäth
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