Ein LKW ist in eine Leitplanke gekracht. Feuerwehrleute sind vor Ort.
Bildrechte: Bundesautobahn-Polizeirevier Weißenfels

Zwei Verletzte Erneuter Unfall auf der A14

Auf der A14 bei Halle hat es am Freitagmorgen wieder einen Unfall gegeben. Ein Lkw fuhr auf ein Stauende auf. Zwei Personen wurden verletzt.

Ein LKW ist in eine Leitplanke gekracht. Feuerwehrleute sind vor Ort.
Bildrechte: Bundesautobahn-Polizeirevier Weißenfels

Am Freitag hat es erneut einen Unfall auf der A14 gegeben. Zwischen Halle-Tornau und Halle-Peißen fuhr ein Lkw gegen 7:45 Uhr auf ein Stauende auf. In Fahrtrichtung Dresden hatte sich vor einer Baustelle ein Stau gebildet. Der 32-jährige Fahrer aus Sachsen erkannte das Stauende nach Polizeiangaben zu spät und raste in einen anderen Lkw. Dieser wurde auf einen weiteren Laster geschoben.

Zwei Fahrer wurden dabei verletzt. Der Unfallverursacher konnte vor Ort behandelt werden. Ein weiterer Lkw-Fahrer musste ins Krankenhaus gebracht werden. Das teilte die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Süd MDR SACHSEN-ANHALT mit. Der Sachschaden belaufe sich auf etwa 100.000 Euro.

Die Fahrbahn muss im Lauf des Tages gereinigt werden, weil Öl und Diesel ausliefen. Der Verkehr wird auf dem verbleibenden Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Erst am Mittwoch hatte es an fast derselben Stelle einen Unfall mit zwei Toten und sieben Verletzten gegeben.

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 19.05.2017 | 08:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 19. Mai 2017, 12:24 Uhr

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12 Kommentare

20.05.2017 19:42 marita 12

Schönen guten Tag,da ich fast täglich die Autobahnen nutze,möchte ich einmal folgendes sagen,das die PKW-Fahrer einmal in sich gehen sollten.Manchmal denke ich mir,man wo haben die (nicht Alle)Ihre Fahrerlaubnis gemacht,die können die Verkehrsschilder gar nicht lesen.Überhöhte Geschwindigkeit,Lichthupe wenn man die vorgegebene Geschwindigkeit einhält,zu dichtes auffahren(wo ist da der Sicherheitsabstand).Allso sollten einige PKW-Fahrer erstmal an Ihre eigene Nase fassen und allen immer eine unfallfreie Fahrt

20.05.2017 09:22 Piti 11

Ich möchte mal einige Erlebnisse mit euch Teilen, da dies sehr gut zum Thema passt. Abstand, der existiert meist gar nicht mehr. Auf der A7 ist es zum Teil so, das du nicht mal einen Parkplatz anfahren kannst, da du keine Chance hast einzuscheren. Auf der A2 gild von Braunschweig bis Magdeburg bei hohem Verkehrsaufkommen generell Überholverbot für Fahrzeuge über 7,5t, daran gehalten wird sich generelle gar nicht. Es sind hier vermehrt Ausländische Kraftfahrer, aber auch extrem viele Busse. Die Kontrollen könnten recht einfach sein für LKWs, hier müsste nich mal wer auf die Straße.

19.05.2017 18:32 jackblack 10

Ja Markus, am besten wir betonieren unser Land komplett zu und bauen alle Straßen auf 6 Spuren aus, besser wäre vielleicht mal umfassend Verstand zu verbreiten, aber da sehe ich schwarz

19.05.2017 18:06 Diddy 9

Selbst erlebt und auch oft gesehen, auf 2 spurigen Autobahnen. Rechte Spur eine LKW-Kolonne, Sicherheitsabstand geht gegen Null. Plötzlich schert ein LKW mit Anhänger aus, ohne Blinken, ist ja Cool, sollen doch die in der zweiten Spur aufpassen. Meiner Meinung nach volle Absicht, Vollbremsung, damit ich dem Dussel nicht auffahre, Gott sei Dank keiner in nächster Nähe hinter mir und auch nur ca. 160 km/h gefahren. Gerade so geschafft dann brauchte der LKW fast 12 km um seinen Vordermann zu überholen. Als dann die zweite Spur wieder frei war und die gebildete Schlange nun wieder überholen durfte, zeigte er uns als Belohnung für unsere Geduld noch den Mittelfinger. Das sagt eigentlich alles über manche LKW-Fahrer. Da fehlt halt die wichtige Gehirnzelle.

19.05.2017 16:35 Nordharzer 8

Sagen wir mal so: Der Lkw war aus Sachsen. Mein Sohn arbeitet in einer Spedition in Sachsen-Anhalt, die beschäftigen seit einigen Jahren eine große Anzahl polnischer Fahrer. Warum wohl? Diese Fahrer bringen auch ihre Verhaltensweisen aus ihrer Heimat mit und werden gegen ihre deutschen Kollegen ausgespielt. Weniger Lohn, längere Arbeitszeiten, der Arbeitgeber duldet übrigens keinen Betriebsrat.
Bei den tatsächlich ausländischen Lkw kommt dann noch die mangelnde Ausstattung mit Assistenzsystemen und der schlechte technische Zustand dazu. Andererseits ist das dichte Auffahren und das Versetztfahren auf dem Standstreifen kein Privileg von Ausländern. Leider oft genug gesehen.

19.05.2017 15:01 Reiner2022 7

Mann sollte den LKW-Fahrern sofort den Tempomat entfernen, dann müssten sie wieder fahren und nicht Zeitung lesen bzw. mit etwas anderen beschäftigen.

19.05.2017 14:51 Markus 6

Viele rügen LKW-Fahrer. Ich denke, das ist nicht so ganz richtig. Wirklich ein Problem ist: unsere Autobahn ist zu alt. Dort, wo schon lange 3 oder 4 Spur pro Fahrtrichtung notwendig sind, haben wir immer noch 2. Wir bezahlen Steuer mehrmals: KFZ-Steuer, Steuer mit Treibstoff, Mehrwertsteuer bei dem Kauf von PKW. Wo bleibt das Geld? Warum wird das Geld nicht richtig investiert, um Autobahn sicherer zu machen? Statt dessen nur geheult: es sei zu wenig Geld... Ich möchte gerne aber genau wissen: wieviel Steuer (KFZ-Steuer, Dieselsteuer, Mehrwertsteuer für PKW und Ersatzteile) kam und wie das alles für unsere Straßen ausgegeben wurde. Wenn aber nicht ausgegeben - dann möchte ich gerne hören, wer ist daran schuld und wie wurde er dafür bestraft. Das kosten schließlich Menschenleben!

19.05.2017 14:38 Es wird auch höchste Zeit für neue Medien im Land 5

@Anmerkung MDR SACHSEN-ANHALT: (Es steht im Artikel, dass es sich um einen Fahrer aus Sachsen handelt. Was bringt Ihnen diese Info jetzt?)

Sie wissen ganz genau, worum es geht: HIER war es ein "Fahrer aus Sachsen". Es geht aber um die Statistik und die hätte ich gerne von einem öffentlichrechtlichen Medium, um die Gesamtlage einschätzen zu können - wenn es recht ist. Im übrigen weiß jeder in der Szene, wie man in Polen und Tschechien an einen Führerschein für schwere LKW kommt...

Von Übermüdung, Ausbeutung, Druck, zu niedrigen Frachtraten, zu geringen Kontrollen, zu geringen Strafen und was die Verkehrslobby sonst noch in Berlin und den Ländern unter Kontrolle haben, haben wir dabei noch gar nicht gesprochen.

19.05.2017 13:42 Diddy 4

@M. Da sind wir einer Meinung. Auf Autobahnen dürfen die nur 80 km/h fahren, gefahren wird aber 100 km/h ist einer auch nur einen km/h langsamer, wird zum Überholen angesetzt, egal, da wird eben mal die zweite Spur für 12 km dicht gemacht. Bei zweispurigen Autobahnen wird es dann schon kriminell. Da müsste generelles Überholverbot für LKWs her. Vom Sicherheitsabstand will ich nicht mal reden, letztens gesehen, ca. 100 km/h und einen Abstand zum Vordermann, naja, ein Lupo hätte da gerade noch reingepasst (deutscher LKW). Wenn nicht langsam mal die jetzt geltenden Gesetze konsequent kontrolliert werden, wird sich sich diesbezüglich nichts ändern. Ich fahre aus diesen Gründen ungern auf Autobahnen.

19.05.2017 13:25 Diddy 3

Es wundert mich nicht, das sich in letzter Zeit Unfälle mit LKWs häufen. Wenn ich unterwegs bin und es kommt ja nicht so selten vor, das man einen LKW überholt, sieht man oft, das sich der Fahrer des LKW mit vielen anderen Dingen beschäftigt, als mit fahren. Da werden während der Fahrt Lieferpapiere gesichtet oder sortiert, es wird auch häufig Telefoniert und vieles mehr. Auch an die zulässige Geschwindigkeit wird sich sehr selten gehalten. LKWs, die auf Landstraßen nur 60 km/h fahren dürfen fahren locker bis 85-90 km/h. Auf den Fahrtenschreibern wird dann alles großzügig übersehen oder ignoriert. Der Zeitdruck kommt da noch dazu, ist aber noch lange keine Entschuldigung.