Region Halle

Dauereinsatz : Frostschäden halten Stadtwerke auf Trab

In Sachsen-Anhalt halten geborstene Rohrleitungen die Reparaturtrupps der Stadtwerke weiter auf Trab.  Eine Sprecherin der Stadtwerke in Halle sagte, wegen der extremen Kälte kämen die Havariedienste seit Tagen nicht zur Ruhe. Die Mitarbeiter seien pausenlos im Einsatz. In Halle habe es innerhalb einer Woche 24 große Havarien gegeben.

Zusätzliche Reparaturteams im Einsatz

Nach Angaben der Sprecherin haben die Stadtwerke zusätzliche Reparaturteams gebildet, um die zahlreichen Schäden zu beheben. So würden etwa Mitarbeiter, die wegen des Dauerfrosts nicht auf Baustellen arbeiten könnten, etwa beim Auftauen von Hausanschlüssen eingesetzt. Bei einer Havarie würden die betroffenen Haushalte zudem mit Wasserwagen versorgt. Als Ursache für die vielen Rohrbrüche nannten die Stadtwerke zum Beispiel alte Wasserleitungen aus Guss.

Ähnlich sieht es bei den Stadtwerken in Magdeburg aus. Dem Unternehmen zufolge bereiten vor allem eingefrorene Wasserzähler und Leitungen in Häusern Probleme. 25 Mitarbeiter seien rund um die Uhr im Einsatz, auch nachts. Zudem stünden zusätzliche Mitarbeiter in Bereitschaft. Die Stadtwerke appellierten an die Hauseigentümer und Mieter, gut zu heizen und auch für ausreichend Wärme in den Räumen zu sorgen, in denen sich die Wasseruhren befinden.

In Dessau-Roßlau meldeten die Stadtwerke dagegen keine Probleme. Eine Sprecherin sagte: "Wir hoffen, dass das so bleibt." Das Unternehmen habe viel in seine technischen Systeme investiert. Das habe sich offensichtlich gelohnt.

Zuletzt aktualisiert: 02. März 2012, 11:42 Uhr

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