Festival : "Women in Jazz" in Halle
Am Sonnabend beginnt in Halle das Festival "Women in Jazz". Bis zum 12. Februar stehen Musikerinnen aus acht Ländern auf den Festivalbühnen der Saalestadt.
So spielen an den Konzertabenden in der Oper und in der Konzerthalle Ulrichskirche Jazzmusikerinnen aus dem Nahen Osten, Süd- und Nordamerika und Europa. Unter dem Titel "Jazz from East" stellen sich Jazzprojekte aus der Türkei und Israel vor. Auch Formationen aus amerikanischen und deutschen Jazzmusikerinnen werden präsentiert. Weitere Künstlerinnen kommen aus Brasilien oder aus Skandinavien. Aus Deutschland sind unter anderem die "Jazzecho"-Preisträgerinnen Lyambiko und Angelika Niescier mit dabei.
Jazz-Filmnacht und multimediale Retrospektive
Neben den Konzerten soll es in diesem Jahr erstmals auch eine Jazz-Filmnacht geben. Wie der Veranstalter mitteilte, sind drei Filmprojekte im Sinne der um 1900 im Süden der USA entstandenen Musikrichtung geplant. Festivalgäste können auch Ausstellungen besuchen. Dazu gehören unter anderem eine Schau über die Jazzgeschichte von den Anfängen bis ins 21. Jahrhundert und eine multimediale Retrospektive über das Festival selbst.
Nach Angaben der Veranstalter ist das Festival in Halle der wichtigste Treffpunkt für Jazzmusikerinnen in Europa - und das bereits zum siebten Mal. In den Vorjahren seien mehr als 5.000 Menschen zu den Veranstaltungen von "Women in Jazz" gekommen.
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