Sachsen-Anhalt

Wirtschaftskraft : Haseloff: Ost-West-Unterschiede dauern noch lange an

Die wirtschaftliche Entwicklung im Osten Deutschlands wird nach Ansicht von Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff noch lange hinter der im Westen liegen. Grund hierfür seien die noch immer bestehenden Strukturprobleme. "Wo die Konzernzentralen und Forschungszentralen sitzen, ist das Wachstum immer größer als in der vorgelagerten Produktion", sagte der CDU-Politiker. Solange diese Probleme nicht gelöst seien, werde es diese Schere noch geben.

"Bereit auf eigenen Füßen zu stehen"

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) spricht in Magdeburg auf einer Pressebegegnung anlässlich des Jahrestages "Ein Jahr Landesregierung in Sachsen-Anhalt im Amt".
Haseloff: Osten liegt noch lange hinter Westen zurück.

Mit Blick auf das Auslaufen der speziellen Ostförderung zum Ende des Jahrzehnts sagte Haseloff: "Wir sind in den entscheidenden Jahren, um das Ziel zu erreichen, auf eigenen Füßen zu stehen." Wichtig sei dabei die Sanierung der öffentlichen Haushalte. "Wir müssen die Schulden tilgen, weil sonst die Pro-Kopf-Verschuldung steigt." Allerdings werde es auch nach 2020 noch eine Förderung schwächerer Regionen geben. Wie das Geld dann verteilt werden soll, darüber wird derzeit eifrig gestritten. Während die Bundesregierung weiterhin besonders strukturschwache Gebiete im Osten fördern will, fordern Politiker aus den alten Ländern eine Art Solidarpakt West. Haseloff zeigt sich in jedem Fall sicher: "Es wird weiterhin Geber- und Nehmerländer geben."

"Die Koalition ist stabil"

Der von ihm angeführten schwarz-roten Koalition in Sachsen-Anhalt stellte Haseloff unterdessen ein gutes Zeugnis aus. Mehr als 40 Gesetze und Novellen seien bereits angeschoben worden. "Wesentliche Teile des Koalitionsvertrages haben wir schon vor der Halbzeit gesetzgeberisch auf den Weg gebracht. Jetzt folgt die Umsetzung durch die Behandlung im Landtag und die Praxis über die Verwaltung." Zum Zustand der Koalition mit der SPD sagte Haseloff: "Die Arbeitsleistung der Koalition ist gut. Sie ist stabil."

Medienbericht: Haseloff: Arbeitslosen geht es besser als DDR-Arbeitnehmern

Ministerpräsident Haseloff hält die wirtschaftliche Lage von Arbeitslosen heute für besser als die von DDR-Arbeitnehmern. Das brächte diese aber nicht weiter. Das Gefühl, alimentiert zu sein, sei eine große Belastung. [mehr]


Zuletzt aktualisiert: 30. Dezember 2012, 11:45 Uhr

8. Ein Wolfner:
Herr MP; Ich hoff Sie werden diese Beiträge mal lesen, damit Sie mal sehen was "Ihre Bürger" über Sie denken. Eine Frage; Sind ihre Aussagen überhaupt noch vertrettbar ?
31.12.2012
21:58 Uhr
7. Heiko:
Ost - West - Unterschiede für mich gibt es da keine Unterschiede,alle Bundesländer haben ihr eigenen Probleme w.B. Arbeitslose - arme Menschen hohe Preise u.s.w. Alles andere kann man sich hier sparen noch etwas dazu zu sagen .
31.12.2012
14:00 Uhr
6. Georg:
3. Steffen Beier: Sie können doch Beamter werden, am besten bei der Polizei. Bei der Höhe Ihrer späteren Pension aber nicht erschrecken. Sollte Ihre Fau arbeitslos werden, bezahlen Sie von ihrem Gehalt die Krankenversicherung, da es keine Familienversicherung gibt. Dies nur mal so am Rande.
31.12.2012
09:56 Uhr
5. Ein Wolfner:
Herr MP H........, vielleicht mal zur info, Ihre Diäten und Gehälter stimmen doch und die Hartz4 Empfänger leben doch besser wie zu DDR zeiten. Haben Sie ja selbst festgestellt zw. geäusert.!!! Meine Frage, Was wollen sie jetzt damit sagen ? Uns hier unten ist dies schon seit 20 Jahren bekannt, ich staune das Ihnen dies jetzt auffällt. Oder wollen Sie für die nächste Wahl jetzt Punkte sammeln. Lassen Sie es, Sie haben jetzt schon verloren.
30.12.2012
19:11 Uhr
4. gitte:
Kann ich nicht bestätigen, dass die Gleichheit von Ost und West noch ewig dauert.. meine Miete war vor 13 Jahren (umgerechnet) 290,- E, gleiche Wohnung jetzt: 425,-E - und im Supermarkt bezahle ich auch Westpreise... nur meine Ostrente bleibt eben pro Rentenpunkt 3,- E weniger wert...
30.12.2012
16:18 Uhr
3. Steffen Beier:
Bei allem dauert es noch Jahre, nur bei den Gehältern, Diäten, Privilegien und Pensionen unserer Landes Bediensteten ist alles paletti, ein 20 Mrd. Schulden Haushaltes und man erhöhte erst dieses Jahr(2012) die Diäten um fette 858 Euro pro Monat, unserer Landes Regierung / Landtag geht das Eigen-wohl vor dem Wohl der Bürger und des Landes, kein Wunder wenn die Abwanderung anhält
30.12.2012
14:54 Uhr
2. Lobbyist:
Ist das ein Naturgesetz, oder die Grundlasge für die Existenz des einseitigen systematischen Abbaus des demokratischen Sozialstaates? Am Besten alles in die Länder der Kinderarbeit schicken, die brauchen keine Altersvorsorge . Aus den Augen aus dem Sinn!Der Osten war schon immer billiger! Armes Grundgesetz, eben nur geduldiges Papier!
30.12.2012
10:53 Uhr
1. Jürgen Z.:
Sie werden ewig andauern, weil wir immer eine Kolonie bleiben werden, die vom Westen ausgeblutet wird und wurde. Der Grund ist ganz einfach. Nach der Annektion der DDR wurden uns hier angebliche Führungskräfte vorgestzt, die man im Westen auf Grund von Inkompetenz u.a. nicht gebrauchen konnte. Diese Personen sitzen noch heute in der Führungsetage und haben aufgrund mangelder Kompetenz und mangelnden fachlichen Wissen sehr viele Fehler gemacht. Im Westen war man froh das sie weg sind, den Osten haben sie ruiniert. Gleiches trifft auf die Treuhand zu.
30.12.2012
10:11 Uhr

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