ICE-Unglück bei Köthen : Toter noch nicht identifiziert
Nach dem Zusammenstoß eines ICE mit einem Auto bei Köthen ist das Opfer noch nicht identifiziert. Auch steht noch nicht fest, wie es zu dem Unfall kommen konnte. Ein Polizeisprecher sagte am Sonnabend, die Staatsanwaltschaft untersuche derzeit den Wagen des Opfers auf mögliche Hinweise. Es bleibe weiterhin unklar, ob Selbstmord, gesundheitliche Probleme des Fahrers oder ein technischer Defekt am Wagen zu dem Unglück geführt haben.
Das Fahrzeug hatte auf einem Bahnübergang mit einer sogenannten Halbschranke gestanden, als der ICE herankam und es erfasste. Der Schnellzug war mit 160 Stundenkilometern unterwegs und schleifte das Auto rund 200 Meter mit. Der Autofahrer habe keine Chance gehabt, sagte ein Polizeisprecher am Freitag. Der Wagen war unter den ICE geraten und hatte sich dort verkeilt. Es dauerte Stunden, den Zug zu heben und das Wrack zu bergen. Der Zugverkehr wurde in dieser Zeit umgeleitet.
Der Lokführer und der Zugbegleiter erlitten bei dem Unfall einen Schock. Die rund 200 Passagiere des ICE von Hannover nach Dresden blieben unverletzt.



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