Kolumne "Wir schaffen das" oder wie Angela Merkel mein Familienleben dynamisierte

Zwei Jahre ist es her, dass Angela Merkel die Deutschen mit ihrer Entscheidung überraschte, die Grenzen für Flüchtlinge zu öffnen. Und noch immer scheint in Teilen der Öffentlichkeit die Erregung über diesen Umstand groß zu sein. MDR-SACHSEN-ANHALT-Kolumnist Uli Wittstock erlebt ganz unmittelbar die Folgen.

von Uli Wittstock, MDR SACHSEN-ANHALT

Zamir (Name geändert) ist nicht der erste Flüchtling, den ich kennengelernt habe, denn meine Frau engagiert sich seit über zwanzig Jahren ehrenamtlich im Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt. Doch Zamir ist der erste Flüchtling, an dessen Schicksal ich intensiven Anteil nehme, denn er hält regelmäßig Kontakt und besucht uns mindestens einmal pro Woche.

Vormundschaft für minderjährigen Flüchtling

Als meine Frau sich entschied, die Vormundschaft für einen unbegleiteten minderjährigen Flüchtling zu übernehmen, war ich nicht sonderlich überrascht. Zum einen wegen ihres langjährigen Engagements im Flüchtlingsrat, aber auch weil sie als studierte Sozialpädagogin über den fachlichen Hintergrund verfügt.

Die Vormundschaft ist an Voraussetzungen geknüpft und wird von einem Gericht bestätigt. Damit steht der Vormund in der Pflicht, bis zur Volljährigkeit des jungen Menschen möglichst gute Voraussetzungen für die persönliche Entwicklung zu schaffen, sowohl juristisch als auch durch persönliche Betreuung. Um das Jugendamt zu entlasten und die Qualität der Betreuung zu verbessern, hat sich die Stadt Magdeburg entschieden, einen Teil der minderjährigen Flüchtlinge an ehrenamtliche Vormünder zu übergeben. 

Ohne Familie, ohne Papiere, ohne Orientierung

Als ich Zamir zum ersten Mal traf, war er vom Jugendamt als schwieriger Fall angekündigt worden. Ein afghanischer Flüchtling, der auf abenteuerlichen Wegen über die Balkanroute bis ins bayerische Hof gelangt war und von dort weitergeleitet wurde nach Magdeburg. Ohne Familie, ohne Papiere und mit einer nur sehr ungenauen Vorstellung, wo er eigentlich gelandet war.

Hätte sich Zamir bei einer Fußballmannschaft vorgestellt, wäre er mit Sicherheit in der Altersklasse U14 gestartet. Aber dort, wo Zamir herkommt – aus einem Flüchtlingscamp im pakistanischen Peschawar – wird kein Fußball gespielt. Dort werden aber auch Geburtstage nicht gefeiert, und es gibt dort auch keine Verwaltung, die dem deutschen Personenstandswesen gleichzusetzen wäre. Wenn Zamir also sagt, dass er weder sein Geburtsdatum noch sein Alter wirklich kennt, so entspricht das seinen bisherigen Lebensumständen.

Keine Ahnung von Radio oder Internet

Mit Jeans, T-Shirt und Turnschuhen wirkte Zamir bei unserem ersten Treffen zwar wie ein ganz normaler mitteleuropäischer Junge, doch das war nur äußerlich. Bei den afghanischen Kriegen wurde Zamirs Vater erschossen. Aus Angst vor Blutrache floh die Mutter mit den drei Kindern nach Pakistan. Aufgewachsen ist Zamir in einer Hütte in einem Flüchtlingscamp in Peschawar. Ohne Strom, ohne fließendes Wasser. Als er nach Deutschland kam, kannte er weder Radio noch Internet.  

Doch nicht die schwierigen Verhältnisse im Flüchtlingscamp führten zur Flucht, sondern die Bemühungen der pakistanischen Regierung, die Flüchtlinge nach Afghanistan zurückzuschicken. Aus Angst vor der Blutrache habe die Mutter ihren Goldschmuck verkauft und damit die Flucht ihrer drei Kinder finanziert. Für sie selbst reichte das Geld nicht mehr, so erzählt es Zamir.

Kontakt zu Geschwistern verloren

Was dann passierte, darüber macht Zamir nur vage Andeutungen. Weder, wie lange er auf der Flucht war, noch über die genaue Fluchtroute ist etwas in Erfahrung zu bringen. Nur über einen Vorfall im Iran spricht Zamir, allerdings erst nachdem wir uns etwas kennen: Im Iran gab es offenbar eine nächtliche Schießerei, bei der er den Kontakt zu seinen beiden Geschwistern verlor. Da sein älterer Bruder die Papiere verwahrte, sind auch diese seitdem verschwunden.

Man kann die Erzählung über verlorene Papiere und nächtliche Schießereien als das übliche Flüchtlingslatein abtuen. Inzwischen ist es aber gelungen, eine Geburtsurkunde in Afghanistan ausfindig zu machen. Demzufolge stimmen Zamirs Angaben.

Online-Suche nach der Mutter

Soldaten, die aus dem Bundewehreinsatz in Afghanistan zurückkehren, leiden mitunter an einem posttraumatischen Stresssyndrom. Zamir scheint teilweise ähnlichem Psychostress ausgesetzt zu sein. Stundenlang haben wir auf Google Earth die Luftbilder aus Peschawar durchforstet, in der Hoffnung, wenigstens das Viertel zu entdecken, in dem Zamir aufwuchs und wo die Mutter vielleicht noch wohnt. Aber bislang vergeblich. In Peschawar leben rund dreieinhalb Millionen Menschen.  

Weil Zamir noch keine achtzehn Jahre alt ist, gelten für ihn nach deutschem Recht besondere Bedingungen: Er lebt nicht in einer Sammelunterkunft, sondern in einer pädagogisch betreuten Wohngruppe. Und: Er unterliegt der deutschen Schulpflicht. Schon in Peschawar  besuchte er eine Schule, wo er immerhin Englisch lernte und damit auch das lateinische Alphabet. Das hilft ihm nun beim Erlernen der deutschen Sprache.

8.000 Kilometer Fluchtroute

Als Zamir nach Deutschland kam, lagen rund 8.000 Kilometer Flucht hinter ihm. Er war auf einem großen Teil der Strecke für sich selbst verantwortlich und soll sich nun an die deutschen Gepflogenheiten von Ordnung und Pünktlichkeit gewöhnen. Das ist ihm überraschend gut gelungen.

Das Zusammenleben in der Wohngruppe erweist sich hingegen als schwieriger. Zunächst glaubte Zamir, er wäre in einem Waisenhaus untergebracht, bis er bemerkte, dass die deutschen Kinder seiner Wohngruppe durchaus Eltern haben. Warum die trotzdem in einem Heim leben, ist nicht leicht zu erklären, ebenso wie die Frage seines Zimmernachbarn – ein deutscher Junge übrigens –  warum wir Zamir so oft besuchen würden. Sonst ließe sich doch auch kaum ein Angehöriger in der Wohngruppe blicken. Wer sich mit dem Flüchtlingsthema beschäftigt, landet sehr schnell an den sozialen Brennpunkten des Landes. 

Was, wenn er ein Schläfer ist?

Die Vormundschaft über einen afghanischen Jungen wird im Freundeskreis durchaus auch kritisch befragt. Woher wüssten wir, dass der nicht ein Schläfer sei, ein Abgesandter der Taliban, der plötzlich mit dem Messer wahllos auf Menschen einsticht? Das sind die Fragen.

Und tatsächlich spielt der Islam für Zamir eine große Rolle. Es hat wohl eine Weile gedauert, bis er begriffen hat, dass sein neues Umfeld dem Thema Religion nicht allzu viel Interesse entgegenbringt. Dennoch interessiert es uns, wohin Zamir zum wöchentlichen Freitagsgebet geht.

Vormünder helfen sich gegenseitig

Der Imam der Magdeburger Moschee bietet zudem jederzeit Hilfe an, wenn es Fragen der Vormünder gibt im Umgang mit islamischen Traditionen und Regeln. Dieses Netzwerk der Vormünder hat sich inzwischen zu einer belastbaren Struktur entwickelt. Hier werden Erfahrungen ausgetauscht und direkte Hilfe organisiert. Der eine hat ein Fahrrad anzubieten, der andere ein altes Handy oder Laptop.

Die Entscheidung, die Vormundschaft über einen jungen Flüchtling zu übernehmen, macht niemanden zu einem besseren Menschen. Das Mitglied in einer Freiwilligen Feuerwehr, der ehrenamtliche Betreuer in einem Sportverein oder der Kassenwart im Karnevalsklub engagiert sich auch sozial.

399 Euro Aufwandsentschädigung im Jahr

Es gibt jedoch den ziemlich bösartigen Begriff der Asylindustrie. Deshalb hier die Fakten:  Ein Vormund bekommt eine Aufwandsentschädigung von 399 Euro pro Jahr. Von diesem Geld bekam Zamir ein gebrauchtes Handy sowie ein paar Dinge für den persönlichen Bedarf.

Zudem gibt es den ebenfalls oft bemühten Begriff des Gutmenschen, der den so Bezeichneten eine meist etwas dümmliche Naivität unterstellt. Ich weise diese Unterstellung entschieden zurück, zumal sie oft von Menschen erhoben wird, die auf die eine oder andere Art unzufrieden mit ihrem eigenen Dasein sind.

Problem: Langeweile und Alkohol

Natürlich ist die Betreuung minderjähriger Flüchtlinge nur ein kleiner Ausschnitt aus dem großen Thema Zuwanderung. Und selbst unter den Vormündern ist klar, dass die Startchancen sehr ungleich verteilt sind. Jene Jugendliche, die älter als sechzehn sind, fallen aus der Schulpflicht heraus. Sie absolvieren stattdessen ein sogenanntes berufsvorbereitendes Jahr.

Täglich würden sie dort zehn deutsche Worte lernen, erzählte unlängst ein Freund von Zamir. Dass diese Form der Betreuung nicht viel Sinn macht, zeigte das Urteil gegen zwei junge Afghanen in Stendal. Sie waren eigentlich nach Deutschland gekommen, um hier zu arbeiten, hatten sich sogar aktiv beteiligt bei Ausgrabungen in Stendal. Doch statt Arbeit gab es Langeweile, dann Alkohol und zum Schluss Belästigung von Frauen. So ist Integration nicht zu schaffen.

Aufklärung über das westliche Frauenbild

Zamir bekam unlängst ein Aufklärungsbuch, allerdings nicht in Deutsch, sondern in Paschtu. Dass sich die Rolle der Frau in Deutschland grundsätzlich von der in Afghanistan unterscheidet, hat er inzwischen begriffen. Dass Mädchen gegen ihren Willen verheiratet werden, findet Zamir falsch, und er hat sich daran gewöhnt, dass alle Frauen, mit denen er hier zu tun hat, arbeiten und ein selbstbestimmtes Leben führen.

In den Sommerferien absolvierte er sein erstes Praktikum bei den Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg. Das hieß konkret, jeden Morgen um sechs Uhr aufstehen. Und es hat funktioniert. Mit dem neuen Schuljahr wechselte Zamir auf eine Ganztagsschule. Nach einer Woche teilte die Klassenlehrerin mit, er habe sich gut eingelebt und beteilige sich aktiv am Unterricht. Nach dem derzeitigen Stand der Dinge würde ich sagen, wir können es schaffen.

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 31.08.2017 | 19:00 Uhr

Quelle: MDR/as

Zuletzt aktualisiert: 22. September 2017, 13:31 Uhr

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30 Kommentare

03.09.2017 15:46 Rainer Junge 30

Hallo Redaktion, ich finde es nicht schlecht wenn Kommentare redaktionell gegenkommentiert werden, zumal in der hier wahrzunehmenden sachlichen Form.

ANMERKUNG MDR SACHSEN-ANHALT:

Vielen Dank.

03.09.2017 15:25 Ex - Thüringerin 29

@28. Udo K - solche Wutbürger wie @23. Wutbürger will ich genau wie @26. Christine auch nicht - und Sie wissen schon, dass zu unserer Gruppe noch viele Mio Mitbürger gehören?

03.09.2017 14:35 Udo K 28

@ Christine 26
Was ist am Beitrag von Wutbürger 23 Rassismus?

Warum schreiben Sie ".......wollen WIR nicht"?
Es ist IHRE Meinung, für ALLE sind Sie nicht berechtigt, darüber zu urteilen.
Ich greife die Worte des MDR im Beitrag 23 auf und wiederhole diese extra füer Sie: "Es wäre schön, wenn Sie das nächste Mal für sich sprechen und keine pauschale Behauptung aufstellen."

03.09.2017 12:01 zu Kommentar 16: Fahndungsaufrufe der Polizei zeichnen anderes Bild 27

@Hans, Zitat von Ihnen:"Und warum bekommen eigentlich nur Flüchtlinge Bücher über die Gleichberechtigung der Frau? Diese wird ja auch von nicht wenigen Einheimischen angegriffen."
Ist Ihnen,@Hans, schon aufgefallen, dass der überwiegende Teil der täglichen polizeilicher Fahndungsaufrufe nach gewalttätigen Übergriffen auf Frauen die Täterbeschreibung SÜDLÄNDISCHER TYP beeinhaltet? ( Lichterfest Halle, Joggerin Leipzig etc.)
Tipps für Fauen wie Armlänge Abstand oder zu zweit joggen gehen sind doch Ausdruck der gestiegenen Gewaltkriminalität in den letzten 2 Jahren.

03.09.2017 05:22 Christine 26

Wutbürger, solche Rassisten wie sie wollen wir nicht.

02.09.2017 19:03 JTMD 25

Leider an der REALITÄT der meisten Mitbürger vorbei. Wie viele unbegleitete minderjährige Asylbewerber sind in WAHRHEIT über 18? Weiß kein Mensch! Schreibt doch mal einen Erfahrungsbericht von Bürgern die nicht so gute Erfahrungen haben. Oder darf das nicht?
Kennt kein Radio und kein Internet. Ich lach mich schief. Schaut euch doch mal um.
GANZ SCHLECHT MDR!!!

ANMERKUNG MDR SACHSEN-ANHALT:

Man darf alles und wir hatten auch kritische Berichte über das Thema.


02.09.2017 18:27 Pe57 24

Lieber MDR, ich dachte bisher immer, dies sei eine Kommentarplattform. Trotzdem gibt es fast zu jedem in der letzten Zeit verfassten Kommentare eine "Anmerkung des MDR", also eine "Rückmeldung zur Rückmeldung". In einigen Fällen ist das sicherlich geboten, aber bestimmt nicht in Allen. Die Meinungen der Kommentatoren lassen sich so nicht beeinflussen. Und ich denke, dass ist Ihnen bekannt.

ANMERKUNG MDR SACHSEN-ANHALT:

Wir haben nicht vor Meinungen zu beeinflussen. Warum wir Anmerkungen wie diese schreiben, ist ausgeführt worden. Manchmal müssen wir das mehrfach tun, weil zum Beispiel immer wieder ähnliche Fragen an uns gerichtet werden.

02.09.2017 15:32 Wutbürger 23

Nehmt endlich eure Regenbogenbalken von den Augen!!!!! journalistenwatch: nein-das-ist-nicht-ankara-das-ist-halle/ Sehr aufschlussreich! Ja, Frau Kipping, Frau Roth, Frau Göring-Eckardt, Frau Kahane, Frau Özoguz...usw....!!! Ja, wir Ostdeutschen wollen keine Berliner, HHer, Duisburger, Pfortzheimer, Bremer, Mannheimer...Verhältnisse! Ja, wir wollen unsere weißen Flecken behalten, mit Farbtupfern aus INTEGRIERBAREN Kulturen und keine schwarzen Scharia-Islamismus-Flächen! Nein, wir wollen euer Germanistan nicht! Es ist UNSER VATER- und Mutterland! Keine Merkel, Kein Schulz, kein Bundestag, keine EU, keine UN, kein Vatikan...hat das RECHT, die Deutschen per Einwanderungsgenozid (zu 99% aus der Islamwelt) abzuschaffen! Wieviel IS-Kämpfer sind mitgeschwommen? Keiner weiß es! Wieviele AlKaidas über Tschetschenien? Wieviele Mudschaheddin vom Balkan? Wehe die wittern Morgenluft, Erdogan heizt doch seine "Armeen" hier schon lange auf! Die Afrikaner sind in der Masse gar nicht sozialisiert!

ANMERKUNG MDR SACHSEN-ANHALT:

Sie werden sicherlich nicht die einzelne Meinung eines jeden Menschen auf einem der neuen Bundesländer kennen. Deshalb ist es ein wenig vermessen von Ihnen zu sagen, "wir wollen das nicht". Denn so einige Menschen sehen das sicher anders. Es wäre schön, wenn Sie das nächste Mal für sich sprechen und keine pauschale Behauptung aufstellen.

02.09.2017 13:32 Frau Hahn 22

Und weshalb sollte der hier geschilderte Fall keinen Asylmissbrauch darstellen? Sicher stellt sich ein deutscher und dazu hochbezahlter Mitarbeiter einer Rundfunkanstalt das Leben im Ausland noch dazu in einem sog. Flüchtlingslager in einem Land in dem der friedliche Islam Staatsreligion ist so vor, als würde den Menschen in Ermangelung eines staatsnahen Rundfunks nackt in Höhlen hausen und mit Kameldung spielen.Deshalb sind es ja ausschließlich männliche Fachkräfte, die das Land verlassen.
Fragt sich nur, wieso man dort von Merkel und Deutschland gehört hat um dann durch mehrere Länder zu reisen um dann mehr zufällig in Deutschland inne zu halten?
Mögen die plötzlich mit missionarischen Eifer erwachten Gutmenschen in Pakistan für Schulbildung und Ausbildung sorgen. Hier rufen Sie in den weitaus überwiegenden Fällen mit ihrer Einwander- und Toleranz Rethorik bloß Migrationsgewalt, Parallelgesellschaften und Schariawillkür hervor. Der Blick ins europäische Ausland sollte reichen

ANMERKUNG MDR SACHSEN-ANHALT:

Warum die Familie des jungen Mannes geflohen ist und wie es dazu kam, dass er und seine Brüder getrennt wurden, steht im Text. Sie scheinen diesen nicht gelesen zu haben, sonst wüssten Sie es. Es ist erschreckend wie wenig Empathie Sie scheinbar für so ein Schicksal aufbringen können. Was hätte die Mutter von "Zamir" Ihrer Meinung nach tun sollen? Warten bis auch sie und ihre Kinder erschossen werden? Im Übrigen stammt er nicht aus Pakistan, sondern Afghanistan. Dort herrscht seit 2001 Krieg. Vor diesem Krieg und der Blutrache ist die Familie von "Zamir" gelohen – in ein Flüchtlingslager in Pakistan. Dort ist er aufgewachsen.

02.09.2017 12:39 Krause, Klauspeter, Mappotauto, Mediator 21

Mein versprochene Fortsetzung muß sich aus aktuellem Anlaß statt der weiteren Textanalyse erstmal der Kommentar-Analyse widmen:

Es ist 12:36 Uhr, es gibt aktuell 13 (freigeschaltete!) Kommentare, der letzte von 21:16.
Von den 13 (freigeschalteten) Kommentaren sind 12 ablehnend bis empörend zum Artikelinhalt oder richtiger zur Artikelabsicht.
Sind die Befürwörter der Absichten heute alle in Wurzen?