Bundestags-Wahlkreis 66 Altmark
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Bundestagswahl Wahlkreis Altmark

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Erststimmen

Der CDU-Direktkandidat Eckhard Gnodtke hat die Mehrheit der Stimmen erhalten. Der Politiker kommt auf 32,6 Prozent. Demnach wird, wie schon 2013, erneut ein CDU-Kandidat als Wahlkreisabgeordneter in den Bundestag einziehen. 2013 erhielt Jörg Hellmuth (CDU) das Mandat. Die CDU verliert jedoch im Vergleich 9,6 Prozentpunkte. Hellmuth kam auf einen Stimmanteil von 42,1 Prozent.

Die zweitmeisten Stimmen erhalten Matthias Höhn von DIE LINKE und Marina Kermer von der SPD, die jeweils mehr als 13 Prozentpunkte hinter Gnodtke landen und sich ein äußerst knappes Kopf-an-Kopf-Rennen lieferten. Höhn zieht jedoch im Gegensatz zu Kermer trotzdem in den neuen Bundestag ein – über die Landesliste seiner Partei. Auf der Landesliste ist die Reihenfolge der Politiker festgelegt, die je nach Höhe der Zweitstimmen für ihre Partei, in den Deutschen Bundestag einziehen.

Auch die Direktkandidaten Matthias Büttner von der AfD und Marcus Faber von der FDP sind in Berlin vertreten. Auch sie erhalten ihr Mandat über den Listenplatz.

Die Wahlbeteiligung lag bei 67,1 Prozent und damit 4,5 Prozentpunkte höher als bei der Bundestagswahl 2013.


Direktkandidaten 2017

- CDU (Eckhard Gnodtke): 32,6 Prozent
- DIE LINKE
(Matthias Höhn): 19,2 Prozent
- SPD
(Marina Kermer): 19,1 Prozent
- AfD
(Matthias Büttner): 16,5 Prozent
- DIE GRÜNEN
(Mirko Wolff): 3,4 Prozent
- FDP
(Marcus Faber): 6,7 Prozent
- FREIE WÄHLER
(Elke de Bois): 1,4 Prozent
- BÜRGERKANDIDATEN für Gemeinwohl und Volksentscheid
(Ellen Renne): 0,6 Prozent
- Zurück zu mehr Gesundheit
(Gisela Schmidt): 0,5 Prozent


Wählerverhalten

Seit 2002 gab es drei verschiedene Parteien, deren Direktkandidaten als Sieger hervorgingen. 2002 und 2005 gewann der SPD-Kandidat, 2009 DIE LINKE, 2013 und 2017 die CDU das Direktmandat.

Zuletzt aktualisiert: 25. September 2017, 13:45 Uhr

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