Bundestags-Wahlkreis 70 Dessau – Wittenberg
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Bundestagswahl Wahlkreis Dessau-Wittenberg

Bundestags-Wahlkreis 70 Dessau – Wittenberg
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Erststimmen

Nach Auszählung aller 234 Wahlbezirke hat der Direktkandidat Sepp Müller im Wahlkreis Dessau-Wittenberg die Mehrheit der Stimmen bekommen. Der CDU-Politiker erhält 35,3 Prozent. Demnach zieht, wie schon 2013, erneut ein CDU-Kandidat als Wahlkreisabgeordneter in den Bundestag ein. 2013 erhielt Ulrich Petzold (CDU) das Mandat. Die CDU verliert jedoch im Vergleich 9,3 Prozentpunkte. Petzold kam auf einen Stimmanteil von 44,6 Prozent.

Die zweitmeisten Stimmen erhält Andreas Mrosek (AfD), der fast 16 Prozentpunkte hinter Müller landet. Mrosek zieht genauso wie die Direktkandidatin der GRÜNEN, Steffi Lemke, trotzdem in den neuen Bundestag ein – über die Landesliste ihrer jeweiligen Partei. Auf der Landesliste ist die Reihenfolge der Politiker festgelegt, die je nach Höhe der Zweitstimmen für ihre Partei, in den Deutschen Bundestag einziehen.

Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 69,7 Prozent und damit 4,7 Prozentpunkte höher als zur Bundestagswahl 2013.


Direktkandidaten 2017

- CDU (Sepp Müller): 35,3 Prozent
- DIE LINKE
(Jörg Schindler): 18,2 Prozent
- SPD
(Stefan Maria Stader): 12,2 Prozent
- AfD
(Andreas Mrosek): 19,4 Prozent
- GRÜNE
(Steffi Lemke): 4,6 Prozent
- FDP
(Jörg Schnurre): 5,0 Prozent
- NPD
(Danilo Wessel): 1,0 Prozent
- FREIE WÄHLER
(Angela Schwarz): 3,1 Prozent
- unabhängiger Kandidat
(Tobias Dieter Ulbrich): 1,4 Prozent


Wählerverhalten

Den Wahlkreis Dessau-Wittenberg gibt es erst seit 2009. Damals, 2013 und 2017 gewann jeweils der CDU-Kandidat das Direktmandat.

Zuletzt aktualisiert: 25. September 2017, 13:58 Uhr

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