Bundestags-Wahlkreis 69 Magdeburg
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Bundestagswahl Wahlkreis Magdeburg

Bundestags-Wahlkreis 69 Magdeburg
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Erststimmen

Der CDU-Direktkandidat im Wahlkreis Magdeburg, Tino Sorge, hat die Mehrheit der Stimmen bekommen. Der CDU-Politiker erhält 27,4 Prozent. Wie schon 2013 zieht er erneut als Wahlkreisabgeordneter in den Bundestag ein. Er verliert jedoch im Vergleich 8,9 Prozentpunkte. 2013 kam Sorge auf einen Stimmanteil von 36,3 Prozent.

Die zweitmeisten Stimmen hat Burkhard Lischka (SPD) erhalten, der mehr als fünf Prozentpunkte hinter Sorge landet. Lischka zieht genauso wie der Direktkandidat der AfD, Frank Pasemann, trotzdem in den neuen Bundestag ein – über die Landesliste ihrer jeweiligen Partei. Auf der Landesliste ist die Reihenfolge der Politiker festgelegt, die je nach Höhe der Zweitstimmen für ihre Partei, in den Deutschen Bundestag einziehen.

Bemerkenswert: Die Tierschutzallianz und die Magdeburger Gartenpartei erhalten 2,6 beziehungsweise 1,6 Prozent der Stimmen – zusammen 6.668 Stimmen aus dem Wahlkreis.

Die Wahlbeteilung lag im Wahlkreis bei 68,4 Prozent und damit 5,2 Prozentpunkte höher als zur Bundestagswahl 2013.


Direktkandidaten 2017

- CDU (Tino Sorge): 27,4 Prozent
- DIE LINKE
(Eva von Angern): 18,9 Prozent
- SPD
(Burkhard Lischka): 21,7 Prozent
- AfD
(Frank Pasemann): 15,3 Prozent
- GRÜNE
(Matthias Borowiak): 4 Prozent
- FDP
(Karl-Heinz Paqué): 6,7 Prozent
- NPD
(Gustav Haenschke): 0,5 Prozent
- FREIE WÄHLER
(Karlheinz Körner): 1,1 Prozent
- MLPD
(Daniel Wiegenstein): 0,3 Prozent
- Tierschutzallianz
(Bettina Fassl): 2,6 Prozent
- Magdeburger Gartenpartei
(Marcel Gunderjahn): 1,6 Prozent


Wählerverhalten

Im Wahlkreis Magdeburg gab es seit 2002 Sieger aus unterschiedlichen Parteien. 2002 und 2005 gewann der SPD-Kandidat, 2009 der Kandidat von DIE LINKE. 2013 und 2017 ging dann das Direktmandat an Tino Sorge von der CDU.

Zuletzt aktualisiert: 25. September 2017, 13:57 Uhr

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1 Kommentar

26.09.2017 05:28 Moritz Tronnier 1

Da ist ein Fehler unterlaufen. Frank Pasemann gehört natürlich nicht der FDP sondern der AfD an.

ANMERKUNG MDR SACHSEN-ANHALT:

Das stimmt natürlich. In der Auflistung der Parteien steht es ja auch richtig. Vielen Dank für den Hinweis! Wir haben den Fehler sofort korrigiert.