SPD verteidigt Oppositionsentscheidung


Petra Grimm-Benne

Sachsen-Anhalts Sozialministerin Petra Grimm-Benne (SPD) hat den Entschluss ihrer Partei, nach der Bundestagswahl in die Opposition gehen zu wollen, am Montag verteidigt. Sie sagte MDR SACHSEN-ANHALT: "Die Große Koalition hat uns viel abverlangt. Jetzt wollen wir zeigen, dass wir eigenständig gute Sachen haben, ohne Kompromisse eingehen zu müssen." Eine Hintertür habe sich die SPD nicht offen gehalten, sagt Grimm-Benne. Man gehe aufrechten Hauptes.


Lutz Trümper

Der Magdeburger Oberbürgermeister Lutz Trümper (SPD) hat den Entschluss seiner Partei, nach der Bundestagswahl in die Opposition gehen zu wollen, am Montag verteidigt. Er sagte MDR SACHSEN-ANHALT: "Jetzt wieder in die Regierung zu gehen, macht keinen Sinn. Es wäre ein Drama, wenn jedes Mal die AfD die Oppositionsrede halten würde, bei allem was in den Bundestag eingebracht wird." Trümper sagte weiter, in der Opposition könne man als Gegengewicht neue Ideen und Antworten entwickeln, was in den nächsten Jahrzehnten in Deutschland, Europa und der Welt passieren muss.

Zuletzt aktualisiert: 25. September 2017, 21:11 Uhr