Eine Frau beim Interview in einem Fernsehstudio.
Susanne Wiedemeyer vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) in Sachsen-Anhalt Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Bundestagswahl 2017 Wie DGB und Arbeitgeber auf das Wahlergebnis reagieren

Der DGB in Sachsen-Anhalt hat mit Sorge auf vorläufige Horechnungen zur Bundestagswahl reagiert. Vom Präsident der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände hieß es dagegen, der Einzug der FDP lasse hoffen. Die Reaktionen.

Eine Frau beim Interview in einem Fernsehstudio.
Susanne Wiedemeyer vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) in Sachsen-Anhalt Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Sachsen-Anhalt blickt mit Sorge auf die vorläufigen Hochrechnungen der Bundestagswahl. Susanne Wiedemeyer, stellvertretende Bezirksleiterin des DGB, sagte am Sonntagabend bei MDR SACHSEN-ANHALT, mit der AfD ziehe eine "rechtsradikale, völkische, rassistische und europafeindliche Partei" in den Deutschen Bundestag ein.

Mit Blick auf die Ankündigung der SPD, in die Opposition gehen zu wollen, sagte Wiedemeyer, weder FDP, Union noch Grüne hätten im Wahlkampf den Fokus auf Rente oder Tarifbindung gelegt. Das seien die Themen, die dem DGB besonders am Herzen lägen.

Ein Mann spricht in einem Fernsehstudio.
Klemens Gutmann ist Präsident der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände Sachsen-Anhalt. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Der Präsident der Arbeitgeber- und Wirtschaftsverbände in Sachsen-Anhalt, Klemens Gutmann, sagte MDR SACHSEN-ANHALT, im letzten Bundestag hätten kaum Unternehmer gesessen. "Es fehlte die unternehmerische Erfahrung", so Gutmann. Er erhoffe sich durch den Einzug der FDP, dass sich daran künftig etwas ändere. Gutmann erklärte, er gehe davon aus, dass ein aktuell gehandeltes Jamaika-Bündnis mindestens zwei Jahre halten werde. "Die Parteien werden zeigen wollen, dass sie handwerklich saubere Politik bieten", sagte Gutmann.

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Dieses Thema im Programm: MDR Fernsehen | Extra zur Wahl | 24.09.2017 | ab 22:10 Uhr

Quelle: MDR/ld

Zuletzt aktualisiert: 25. September 2017, 10:44 Uhr

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