Sachsen-Anhalt

Neuer Sitz der Nationalen Akademie : Leopoldina in Halle offiziell eröffnet

Mit einem Festakt ist am Freitag der neue Sitz der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina in Halle offiziell eröffnet worden. Das Gebäude inmitten der Stadt war nach jahrelangem Leerstand für knapp 17 Millionen Euro aus Mitteln des Bundes und des Landes Sachsen-Anhalt saniert worden. Die Schlüssel für das neue Hauptgebäude gegenüber der Moritzburg wurden bereits im Dezember 2011 übergeben. Die Mitarbeiter der Leopoldina waren nach dem Abschluss der Bauarbeiten schon zum Jahreswechsel aus dem bisherigen Hauptgebäude in Halle in das sanierte Domizil umgezogen. In dem neuen Haus werden künftig 70 Menschen arbeiten. Das Archiv und die Bibliothek der Stiftung bleiben am bisherigen Standort in Halle.

Haseloff: "Würdige Visitenkarte" für Sachsen-Anhalt

Ministerpräsident Reiner Haseloff lobte den Umbau des früheren Tschernyschewskij-Hauses zum Leopoldina-Hauptsitz als "würdige Visitenkarte" für Sachsen-Anhalt. Es sei eine große Auszeichnung für das Land und die Wissenschaftsstadt Halle, dass die Leopoldina 2008 in den Rang einer Nationalen Akademie der Wissenschaften erhoben worden sei, sagte der CDU-Regierungssprecher bei der feierlichen Eröffnung.

Das 1822 als Domizil einer Freimaurerloge errichtete ehemalige Tschernyschwewskij-Haus wurde bis 2001 von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg genutzt und stand danach leer.

Leopoldina berät Politik

Die Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina ist die älteste naturwissenschaftlich-medizinische Gelehrtengesellschaft in Deutschland. Sie ist seit 2008 Nationalakademie und berät die Politik zu wissenschaftspolitischen Fragen, benennt Brennpunkte der Gesellschaft und gibt Empfehlungen. Sie ist auch die Stimme der deutschen Wissenschaft im Ausland. Die Akademie hat derzeit rund 1.400 gewählte Mitglieder aus 30 Ländern, darunter 30 Nobelpreisträger. Berühmte Forscher wie Albert Einstein und Max Planck gehörten einst auch dazu. Gegründet wurde die Leopoldina 1652 in Schweinfurt und hat seit 1878 ihren Sitz in Halle.

Zuletzt aktualisiert: 25. Mai 2012, 22:51 Uhr

4. Heinz Faßbender:
@Dr. Günter Jacobi : Es ist immer alles hoch verdient wenn nur eine gewisse Klasse davon profitiert.....das war doch auch zu DDR-Zeiten so und hat sich nicht verändert. Frage Herr Dr. - Ist der DR. echt?
26.05.2012
09:19 Uhr
3. Reni Schneider:
@Heinz Faßbender: ich habe noch Verwandtschaft in Halle, die Bürger würden das auch anders machen. Waren Sie mal in Halle? Wenn ja, auch mal außerhalb der Fußgängerzone? Man merkt wenn man Oststraßen unter sich hat!
25.05.2012
18:31 Uhr
2. Dr. Günter Jacobi, 09599 Freiberg, Waldenburger Str. 69:
Ich begrüße die Eröffnung der neuen Leopoldina in Halle außerordentlich. Auf grund der jahrelangen Zusammenarbeit zu DDR - Zeiten mit Prof. Bethge und Prof. Heydenreich finde ich das sehr anerkennend und hoch verdient! Mit freundlichen Grüßen Dr.-Ing. habil. Günter Jacobi, früher im FNE Freiberg
25.05.2012
18:00 Uhr
1. Heinz Faßbender:
Es ist nur noch krass - in Westen verrotten die Städte und Straßen- aber die feine Gesellschaft logiert in Palästen
25.05.2012
15:43 Uhr

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