Bilanz 2012 : Sachsen-Anhalter gaben weniger für Lotto aus
Die Sachsen-Anhalter haben im vergangenen Jahr weniger Geld fürs Lotto-Spielen ausgegeben. Wie die Lotto-Toto Gesellschaft Sachsen-Anhalt am Montag mitteilte, lagen die Spieleinsätze 2012 mit rund 160 Millionen Euro um etwa fünf Millionen (rund drei Prozent) unter denen des Vorjahres. Demnach hat jeder Einwohner des Landes im Schnitt 69,20 Euro in Tippscheine investiert, 1,70 Euro weniger als 2011. Einen wesentlichen Grund für den Rückgang sieht Sachsen-Anhalts Lotto-Toto-Chef Klaus Schnarrenberg darin, dass es 2012 nur einen Riesen-Jackpot gab. Im Jahr davor seien es noch drei gewesen.
Drei neue Lotto-Millionäre
Immerhin kamen 2012 in Sachsen-Anhalt drei neue Lotto-Millionäre hinzu: im Harzkreis, in Magdeburg und in Halle. 39 weitere Glückpilze konnten sich über Gewinne von jeweils mehr als 50.000 Euro freuen. Insgesamt erzielten die sachsen-anhaltischen Lottospieler 2012 rund 4,9 Millionen Einzelgewinne in Höhe von insgesamt 76 Millionen Euro. Allerdings: 700.000 Euro konnten nicht ausgezahlt werden, weil sich die Gewinner dieser Gelder nicht meldeten. Die übriggeblieben Summen sollen später in Sonderauslosungen ausgespielt werden.
54 Millionen für die Landeskasse
Dem Land als Eigentümer der Lotto-Toto-Gesellschaft wurden durch Lotterie- und Sportwettensteuer, Konzessionsabgaben und weitere Abgaben aus Spieleinnahmen im vergangenen Jahr 54 Millionen Euro in die Kassen gespielt. Eine Konsequenz der sinkenden Lottoumsätze war allerdings, dass die Lotto-Gesellschaft des Landes weniger Geld als sonst für gemeinnützige Zwecke ausgeben konnte. Insgesamt wurden 2012 knapp 7,1 Millionen Euro für Kultur, Sport und Denkmalpflege ausgegeben, 600.000 Euro weniger als im Vorjahr.

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