Lutherdekade

"Martin Luther in Sachsen-Anhalt" : Autobahnwerbung für Reformationsjubiläum

Sachsen-Anhalt will an den Autobahnen des Landes mit riesigen Schildern für das Reformationsjubiläum im Jahr 2017 werben. Ministerpräsident Reiner Haseloff enthüllte am Montag in der Lutherstadt Wittenberg ein Schild, auf dem das Bild des Reformators Martin Luther und die Zeile: "Martin Luther in Sachsen-Anhalt" zusehen sind. Am kommenden Mittwoch, dem Reformationstag, wird an der Anschlussstelle Coswig der Autobahn 9 jeweils ein Schild pro Fahrtrichtung aufgestellt. In den kommenden Jahren sollen weitere Hinweistafeln an den Autobahnen A38, A14, A2 sowie an der Bundesstraße B6n hinzukommen. Der Überlieferung zufolge soll Luther am 31. Oktober 1517, dem Tag vor Allerheiligen,  95 Thesen gegen den Ablasshandel an die Pforte der Schlosskirche zu Wittenberg geschlagen haben. Das Ereignis gilt als der Beginn der Reformation.

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff posiert auf dem Marktplatz von Wittenberg whrend der Prsentation eines Autobahnhinweisschildes zum 500-jaehrigen Reformationsjubilum im Jahr 2017.
Ministerpräsident Haseloff präsentiert auf dem Wittenberger Marktplatz das erste Autobahn-Hinweisschild zum Reformationsjubiläum 2017.

Zuletzt aktualisiert: 29. Oktober 2012, 14:25 Uhr

1. Agnes:
Der Katholik Haseloff macht Reklame für Luther. Ist Haseloff inzwischen exkommuniziert oder zum Protestantismus konvertiert? Aus katholischer Sicht möchte da wohl niemand beim Jüngsten Gericht in Haseloffs Haut stecken. Bei soviel weltanschaulicher Beliebigkeit machen wohl künftig auch Trotzkisten Reklame für Stalin? Die Welt ist aus den Fugen!
29.10.2012
17:06 Uhr

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