Geborgener Unfallwagen wird auf Abschlepper verladen.
Der verunglückte Pkw wurde am Mittag aus dem Hafenbecken geborgen. Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Bildrechte: MDR/Niklas Ottersbach

Nach Sturz in Magdeburg Unglücksauto aus Hafenbecken geborgen

In Magdeburg ist ein 58-jähriger Mann nach einem Sturz mit seinem Kleinwagen in ein Hafenbecken gestorben. Das sagte ein Polizeisprecher dem MDR. Demnach konnten Ärzte den Fahrer nicht mehr reanimieren. Warum das Auto am Mittwochmorgen im Industriehafen versank, ist noch unklar. Die Polizei sucht den inzwischen geborgenen Pkw jetzt nach möglichen Spuren ab.

Geborgener Unfallwagen wird auf Abschlepper verladen.
Der verunglückte Pkw wurde am Mittag aus dem Hafenbecken geborgen. Für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Bildrechte: MDR/Niklas Ottersbach

Der Pkw, der am Mittwochmorgen im Magdeburger Industriehafen ins Wasser gestürzt ist, ist geborgen worden. Das hat die Polizei mitgeteilt. Demnach soll der Wagen jetzt kriminaltechnisch untersucht werden. Der Pkw war gegen 8:15 Uhr in ein Hafenbecken gestürzt, hieß es weiter.

Der Fahrer – ein 58-jähriger Mann aus Magdeburg – wurde den Angaben zufolge kurze Zeit später von Rettungstauchern der Feuerwehr geborgen. Er sei in ein Krankenhaus gebracht worden, konnte dort aber nicht mehr wieder belebt werden. Nach Informationen eines MDR-Reporters war der Mann fünfzehn Minuten unter Wasser.

Opfer war auf dem Weg zur Arbeit

Nach neuesten Erkenntnissen war das Opfer auf dem Weg zu seinem Dienst. Der Mann arbeitete auf einem Messschiff des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes. Auf Höhe der Kaimauer habe er aus bislang ungeklärter Ursache ein Metallgeländer durchbrochen und sei mit seinem Fahrzeug fünf Meter in die Tiefe gestürzt. Zum Zeitpunkt des Sturzes haben winterliche Straßenverhältnisse geherrscht.

Feuerwehrtaucher hatten das Wrack abgesucht und sichergestellt, dass sich keine weiteren Personen im Fahrzeug befanden. Der Sprecher der Wasserschutzpolizei Magdeburg, Jens Wöhlbier, hatte dem MDR am Vormittag mitgeteilt, dass die Spurenlage noch keinen Schluss auf eine Unfallursache zulasse.

Industriehafen Magdeburger stirbt nach Sturz in Hafenbecken

Rettungstaucher der Feuerwehr haben am Mittwoch einen Mann aus einem versunkenen Pkw geborgen. Er war mit seinem Wagen in ein Hafenbecken in Magdeburg gestürzt. Für den 58-Jährigen kam allerdings jede Hilfe zu spät.

Auto in Hafenbecken
Ein Mann aus Magdeburg ist mit seinem Pkw am Mittwochmorgen in ein Becken im Industriehafen gestürzt. Bildrechte: TNN
Auto in Hafenbecken
Ein Mann aus Magdeburg ist mit seinem Pkw am Mittwochmorgen in ein Becken im Industriehafen gestürzt. Bildrechte: TNN
Auto in Hafenbecken
Das Unglück ereignete sich laut Polizei gegen 8:15 Uhr. Bildrechte: TNN
 Unfallort im Industriegebiet Magdeburg
Rettungstaucher der Feuerwehr bargen den Mann. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht. Reanimierungsversuche blieben erfolglos. Bildrechte: MDR/Niklas Ottersbach
 Unfallort im Industriegebiet Magdeburg
Bei dem Opfer handelt es sich Polizeiangaben zufolge um einen 58-jährigen Mann aus Magdeburg. Bildrechte: MDR/Niklas Ottersbach
Ein Feuerwehrtaucher wird in das Hafenbecken abgeseilt.
Er habe auf dem Weg zur Arbeit die Kaimauer durchbrochen und sei mit seinem Wagen fünf Meter tief ins Wasser gestürzt. Bildrechte: MDR/Niklas Ottersbach
Unglückswagen wird geborgen
Nach MDR-Informationen handelt es sich bei dem Verunglückten um einen Mitarbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes. Bildrechte: MDR/Niklas Ottersbach
Geborgener Unfallwagen wird auf Abschlepper verladen.
Der Unglückswagen war gegen Mittag aus dem Wasser geboren worden. Bildrechte: MDR/Niklas Ottersbach
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Dieses Thema im Programm: • MDR um 11 | 11.01.2017 | 11:00 Uhr
• MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 11.01.2017 | Mittagsreport | 12:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. Januar 2017, 21:09 Uhr

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