Zerstörter Pkw Axt-Angriff auf Mann in Magdeburg

Im Magdeburger Stadtteil Sudenburg ist ein Mann in seinem Auto am Donnerstagabend angegriffen worden. Das teilte die Polizeidienststelle Nord mit. Zwei Männer hatten den 29-Jährigen in der Otto-Richter-Straße mit einer Axt und einem Baseballschläger angegriffen.

Eine Axt liegt auf einem Gehweg.
Mit einer Axt und einem Baseballschläger griffen die Täter an. Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Nach Aussagen des Mannes saß er gegen 22:50 Uhr in seinem Audi, als zwei Maskierte auf ihn zukamen. Sie zerstörten die Scheiben des Autos mit der Axt und dem Baseballschläger. Außerdem schlugen die Täter Löcher in die Karosserie.

Auch der 29-Jährige wurde von den Angreifern attackiert und trug leichte Verletzungen davon.

Ermittlungen gegen einen Magdeburger

Die Polizei hat bereits einen Verdächtigen ausgemacht. Gegen einen 34-jährigen Mann aus Magdeburg wurde ein Ermittlungsverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung eingeleitet.

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 10.03.2017 | 6:30 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 10. März 2017, 18:00 Uhr

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20 Kommentare

12.03.2017 17:31 Mediator an Hagen(15) 20

Lieber Hagen, lassen Sie mich Ihnen erst einmal zu ihrem schönen deutschen Namen aus unserer wunderbaren deutschen Sagenwelt beglückwünschen.
Sie schreiben: "Anstatt die Ursachen anzugehen, wird der Bürger dumm gehalten und soll sich gefälligst an solche Zustände gewöhnen."
Wissen Sie, dumm hält sich jeder Mensch eigentlich selbst durch Vernachlässigung seiner Bildung. Da braucht es keine Zentralintelligenz dafür, die so etwas steuert.
Als dumm empfinde ich es, wenn man sich von Populisten einreden lässt, dass das eigene Leben plötzlich in ständiger Gefahr ist. Als Zugabe wird dann noch ein Feindbild mitgeliefert, dass einem sugeriert, dass man den Gegner erkennen und irgendwie ganz einfach loswerden kann.
Blöd ist es dann nur, wenn man den drogensüchtigen Deutschen völlig ausblendet, der einen für ein paar Gramm Chrystal absticht oder ignoriert, dass die eigene Tochter statistisch gesehen eher vom Sporttrainer oder ihrem Freund, als vom Afghanen hinterm Busch, vergewaltigt wird.

12.03.2017 14:21 Antwortender 19

Hagen, schämen Sie sich eigentlich nicht, wenn Sie Ihre unfundierte, paranoide, rassistische Propaganda verbreiten? Gerade hier zu DEM Thema. "Einer der Täter soll ein 34-jähriger Magdeburger sein. Das Motiv der Tat soll im privaten Bereich liegen." (Volksstimme)

Da verdreschen sich Deutsche und Ihnen fällt nichts besseres ein, als selbst in den Kommentaren dazu vom bösen Muselmanen zu faseln, und total platt auf "Verse im Koran" (ja welche denn?) und die "vielen Extremisten" unter den Migranten (ja wie viele sind es denn?) zu verweisen ohne auch nur einen Beleg für ihre pauschlisierende Diffamierung von Millionen Menschen zu bringen.

Belegen Sie doch mal Ihre These, dass die ethnische Herkunft Ursache für Axtattacken ist! Im vorliegenden Fall sind nach Ihrer Denke alle Magdeburger potentielle Axtmörder. Halleluja!

12.03.2017 14:04 Henning 18

Es konnte eigentlich jeden treffen, so dass man ein politisches Motiv, zu dem auch eine islamische Motivation gehört sicher nicht ausschließen kann.

12.03.2017 07:53 Frauke Garstig 17

Das war wohl eher eine Auseinandersetzung in der kleinkrimminellen Magdeburger Meth-, Alki-. und Totalversagerszene! Eine Frau Merkel kann wohl kaum für einen gestörten Konsum von Drogen und der mit einhergehenden Kriminalität in Regress genommen werden! Solange im dichtbesiedelten Deutschland Alkohol uneingeschränkt verkauft wird und synthetische Drogen in diesem bildungsfernen Klientel konsumiert wird, muss man leider mit solchen Schlagzeilen leben!

12.03.2017 07:30 Mediator an 13 16

Sorry, aber ich glaube die Bevölkerung hat Angst davor Opfer einer Straftat zu werden. Ob der Täter dabei reinrassiger Deutscher, Deutscher mit Migrationshintergrund oder Flüchtling ist, dass interessiert doch nur die Parteien und Gruppierungen, die den Hintergrund des Täters für Hetze und Agitation missbrauchen wollen.

Wie Sandra(14) dargelegt hat ist der "Irre mit der Axt" in der Regel ein deutscher Landsmann. Warum fürchten wir uns also nicht vor unseren Mitbürgern im Alltag sondern vor den wenigen Flüchtlingen, die in Sachsen-Anhalt leben?

Wer immer wieder Menschen pauschal kriminalisiert, obwohl alle Behörden in ihren öffentlichen Statistiken genau das Gegenteil behaupten, der hat einen Grund dafür. Ein Bauchgefühl ersetzt keine Fakten und diese Fakten hat nun einmal die Polizei. Welchen Grund sollte ich haben an der Polizei zu zweifeln. Hinter deren Statistik stehen harte Fakten und MEnschen die Verantwortung tragen. Bei braunen Hetzseiten sucht man so etwas vergebens.

11.03.2017 18:12 Hagen 15

@Sandra
Wie naiv sind Sie eigentlich, haben sie hier die 70er oder 80er Jahre eigentlich erlebt?

@Kerstin
Sie denken ernsthaft das der ethnische Hintergrund bei Attacken mit Messern, Äxten und Macheten unwichtig ist?
Vielleicht sollten sie sich mal näher mit Versen des Koran befassen und sich in Erinnerung rufen, wie viele Extremisten sich unter die ganzen illegalen Migranten gemischt haben.
Der Tanz hat grade erst begonnen, uns stehen schlimme Zeiten bevor.
Anstatt die Ursachen anzugehen, wird der Bürger dumm gehalten und soll sich gefälligst an solche Zustände gewöhnen.

11.03.2017 16:18 Sandra 14

{Der islamistische Axtterror hat wieder zugeschlagen, diesmal in Magdeburg. Danke Frau Merkel für diese Berreicherung!}
Ähnliche dumme Behauptungen kann man in verschiedensten Foren lesen und was kümmert es die braunen Agitatoren, dass es keinerlei Zusammenhang oder Erkentnisse mit Ausländern oder gar Muslimen gibt.
Hat die Tat von Würzburg ein neues brutales Kapitel in der deutschen Kriminalgeschichte eröffnet? Gab es vorher keinerlei brutale Straftaten mit Äxten oder hat uns das früher einfach nicht interessiert weil wir es unter Alltagsbrutalitäten verbucht haben, die eben wie Mord und Totschlag nicht wirklich zu verhindern sind?
Google bringt die Erinnerung zurück:
2014
Angriff auf 2 Personen mit Axtin in Lünen
Braunschweig: Mann bedroht Passanten mit Axt in Fußgängerzone
Solingen Mann bedroht Passanten mit Axt
2016
Weimar: Mann bedroht Passanten mit Messer und Axt
Bremen: Mann bedroht Menschen mit Axt und demoliert Autos
Pressath: Mann dringt mit Axt in Wohnung ein

11.03.2017 14:54 nach dem schweren 13

Raub, bei dem 2 männliche Personen südländischen Typs im Stadtteil Sudenburg einen 19 Jährigen Magdeburger schwere Stichverletzungen mit einem Messer beigebracht haben, um in den Besitz seines Smartphones zu kommen , sind die Ängste der Bürger nicht einfach mit der Nazikeule abzutun.
Es ist doch wohlnicht von der hand zu weisen,dass derartige Delikte zugenommen haben. Den Täter zu fassen, ist Aufgabe der Polizei, ihn hoffentlich auch zeitnah wirklich hinter Gitter zu bringen, der Justiz.

11.03.2017 14:07 Kerstin 12

Anscheinend haben die rechten Hetzer wieder mal mehr Informationen als Polizei und Presse zusammen: Nirgends steht etwas von einer Verbindung der Tat zu Migration oder Flüchtlingen, trotzdem probiert man seit der ersten Minute auf Zwang so eine Verbindung herzustellen. Glaubt man an das Gute im Menschen, lässt sich das als "Wahn" bezeichnen; geht man eher vom Schlechten aus, wohl nur als kalkulierte rassistische Hetze.
Selbst wenn der Täter ein Migrant gewesen wäre, was er wohl NICHT ist: Seit wann ist die Nationalität bei Straftaten entscheidend? Sind wegen dem Herner Kindermörder nun alle deutschen Männer auf einmal verdächtig, pädophile Mörder zu sein? Oder wird diese Art des Rückschlusses zufällig nur bei Migranten, bevorzugt Muslimen, getätigt?

11.03.2017 13:39 Christian K 11

Herzlichen Glückwunsch, liebe Rechte! Nun habt ihr euch tatsächlich vollends von der Realität und ihren nervigen Fakten befreit. Der im Artikel beschriebene Angreifer ist weder Migrant, noch Flüchtling, aber macht ja nix. Ein weiterer willkommener Anlass die braune Fantasie spielen zu lassen und sich einzureden als "Deutscher" (bzw. Bürger, der keine anderen Merkmale/Qualitäten zu haben scheint, als die Nationalität, die in seinem Ausweis steht) müsse man sich schwer bewaffnen... Sonst passiert hier am Ende noch sowas schlimmes wie das in Schweden, wovon Trump geträumt hat oder die von der AFD erfundene Vergewaltigung in einem Leipziger Park, den kein Leipziger Bürger kennt...