Der rechte Verleger Götz K)ubitschek, aufgenommen vor seinem 700 Jahre alten Rittergut in Schnellroda. (
Der rechtsnationale Verleger und Publizist Götz Kubitschek sollte im Januar auf Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) treffen. Geplant war eine Diskussionsrunde im Theater Magdeburg. SPD, Linke und Grünen kritisierten scharf, dass Stahlknecht daran teilnimmen wollte. Bildrechte: dpa

Rechtsnationaler Verleger und Publizist Wer ist Götz Kubitschek?

In Baden-Württemberg geboren, lebt der rechtsnationale Verleger und Publizist Götz Kubitschek seit 2002 in Sachsen-Anhalt. Er zählt gemeinsam mit seiner Frau Ellen Kositza zu den führenden Köpfen der Neuen Rechten. Ein Blick auf das Leben und Wirken von Götz Kubitschek.

Der rechte Verleger Götz K)ubitschek, aufgenommen vor seinem 700 Jahre alten Rittergut in Schnellroda. (
Der rechtsnationale Verleger und Publizist Götz Kubitschek sollte im Januar auf Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) treffen. Geplant war eine Diskussionsrunde im Theater Magdeburg. SPD, Linke und Grünen kritisierten scharf, dass Stahlknecht daran teilnimmen wollte. Bildrechte: dpa

Götz Kubitschek wurde 1970 in Ravensburg geboren und lebt heute in Sachsen-Anhalt im Dorf Schnellroda im Saalekreis. Er zählt gemeinsam mit seiner Frau Ellen Kositza zu den führenden Köpfen der Neuen Rechten und vertritt völkisch-nationalistische Positionen. Er ist auch in der rechten Szene nicht unumstritten – so hat er sich mit dem Chefredakteur der rechtskonservativen Jungen Freiheit, Dieter Stein, überworfen, der seinen Kurs für zu radikal hält.

Im Jahr 2000 gehörte Kubitschek zu den Gründern des Instituts für Staatspolitik, einer wichtigen Denkfabrik der Neuen Rechten. Seit 2002 ist Kubitschek in Schnellroda Geschäftsführer des Verlags Edition Antaios, außerdem verantwortet er die Zeitschrift Sezession.

Enge Beziehungen zu Thüringer AfD

Das Ehepaar Kubitschek wollte Anfang 2015 in die AfD eintreten, das wurde aber auf Betreiben des damaligen AfD-Bundesvorstands unterbunden. Am Tag des Einzugs der AfD in den Landtag im März 2016 war das Ehepaar Kubitschek bei der Wahlparty der Partei in Magdeburg zu Gast.

Für das nationalistische Magazin Compact des Journalisten Jürgen Elsässer analysierte Götz Kubitschek dort in einer Internet-Sendung gemeinsam mit Landeschef André Poggenburg das Wahlergebnis. Zudem erklärte er seine Bereitschaft, die neue Fraktion zu beraten und zu unterstützen.

Kubitschek und Poggenburg trafen in der Vergangenheit regelmäßig bei Veranstaltungen aufeinander. Außerdem gehörte der 46-Jährige zu den Rednern von Pegida. Zudem wird Kubitschek ein enges Verhältnis zur Identitären Bewegung  nachgesagt, die unter Beobachtung des Verfassungsschutzes steht. 

Kubitschek hat zudem eine enge Beziehung zum Thüringer AfD-Vorsitzenden Björn Höcke und der innerhalb der AfD besonders weit rechts stehenden Patriotischen Plattform des Landtagsabgeordneten Hans-Thomas Tillschneider.  

Zuletzt aktualisiert: 30. November 2016, 20:28 Uhr

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2 Kommentare

30.11.2016 21:45 Agnostiker 2

Die Gralshueter von der gebeugten Gestalt merken sich besser dieses Gesicht - so sieht der neue Kultusminister aus, als er noch juenger war. ;)

30.11.2016 20:07 Phrasenhasser 1

Kann man denn heutzutage vom Verlegen rechten Gedankenguts leben? Schließlich sind wir nicht mehr im Dritten Reich und da dürfte der Absatz recht dürftig ausfallen für derartige Machwerke. Oder übertreibt man hier seitens der grün-linken Journalie mal wieder und er fällt nur in die Kategorie nicht Preiswürdiger? Weil er unbequeme Meinungen vertritt, ähnlich wie der Sarrazin oder Pirincci?