Lehrerin und Grund-Schüler an einer Grundschule
Am Donnerstag beginnt in Sachsen-Anhalt das neue Schuljahr. Bildrechte: dpa

In den Schuldienst gestellt Neue Lehrer für Sachsen-Anhalt

Kurz vor Beginn des neuen Schuljahres hat Sachsen-Anhalt feierlich neue Lehrer eingestellt. Insgesamt wurden fast 160 Männer und Frauen verbeamtet. Zuvor waren bereits weitere Lehrer eingestellt worden. Trotzdem sind noch nicht alle offenen Stellen besetzt.

Lehrerin und Grund-Schüler an einer Grundschule
Am Donnerstag beginnt in Sachsen-Anhalt das neue Schuljahr. Bildrechte: dpa

Sachsen-Anhalt hat am Montag weitere Lehrer neu eingestellt. In Halle erhielten 102 Männer und Frauen feierlich ihre Ernennungs-Urkunden. Dazu kommen 56 Lehrer, die in Magdeburg begrüßt wurden. Sie sind damit als Beamte in den Dienst des Landes gestellt worden.

Bildungsstaatssekretärin Edwina Koch-Kupfer (CDU) sagte, man freue sich auf die neuen Lehrkräfte. An den Schulen würden sie bereits ungeduldig erwartet. Man sei froh, Fachleute für Sachsen-Anhalts Schulen gefunden zu haben.

Zuvor schon andere Stellen besetzt

Die gut 160 Einstellungen am Montag waren nicht die einzigen zum kommenden Schuljahr. Nach Angaben des Bildungsministeriums sind zuvor bereits weitere Arbeitsverträge unterschrieben worden.

Das neue Schuljahr beginnt am kommenden Donnerstag. Anfang August war bekannt geworden, dass rund 100 der 370 ausgeschriebenen Lehrerstellen zum neuen Schuljahr nicht besetzt werden können. Bildungsminister Marco Tullner (CDU) kündigte an, dass trotzdem weniger Unterricht ausfallen werde als bislang.

Kritik an Tullner

Die Landtagsfraktion der SPD forderte Tullner auf, die unbesetzten Stellen neu auszuschreiben. Der Bildungsminister solle zudem innerhalb von vier Wochen ein Konzept vorlegen, wie Quer- und Seiteneinsteiger gewonnen werden können.

Stundenausfall in Sachsen-Anhalt Die Unterrichtsversorgung an den Schulen im Land liegt aktuell unter dem von der Koalition angestrebten Wert von 103 Prozent. Bei dieser Quote könnten Krankheitsausfälle aufgefangen werden. Zum Stichtag 21. September 2016 hatte der Wert an den allgemeinbildenden Schulen allerdings nur 99,5 Prozent erreicht. Nach Angaben von Bildungsminister Tullner soll es zum Schuljahresbeginn insgesamt eine Unterrichtsversorgung von mehr als 100 Prozent geben.

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Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 07.08.2017 | 14:00 Uhr

Quelle: MDR/kb

Zuletzt aktualisiert: 07. August 2017, 17:12 Uhr

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