OB-Wahl in Halle : Wahlleiter: Hallenser sollen Stimme abgeben
In Halle wird am 1. Juli ein neuer Oberbürgermeister gewählt. Wahlleiter Eberhard Doege rief am Dienstag die Stimmberechtigten dazu auf, von ihrem Wahlrecht rege Gebrauch zu machen. Die Wahlbeteiligung sei bei der vorherigen OB-Wahl in Halle "nicht gerade berauschend" gewesen. 2006 lag sie bei 32,4 Prozent und bei der Stichwahl zwei Wochen später sogar nur bei 27 Prozent.
Insgesamt 195.607 Wahlberechtigte ab 16 Jahren sind dazu aufgerufen, im Juli ihre Stimme abzugeben. Laut Doege können die Hallenser das in 143 Wahllokalen oder vorab per Briefwahl tun. Welche Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl zugelassen werden, darüber entscheidet nach Angaben des Wahlleiters am 11. Juni der Stadtrat. Bisher gebe es zehn Interessenten und neun Bewerbungen. Die Bewerbungsfrist für Kandidaten endet am 5. Juni.
Stichwahl wird erwartet
Das neue Stadtoberhaupt wird für eine Amtszeit von sieben Jahren gewählt. Amtsinhaberin Dagmar Szabados kandidiert aus Altersgründen nicht mehr. Ursprünglich sollte die Oberbürgermeisterwahl bereits am 17. Juni sein. Wegen einer Verwaltungspanne bei der Ausschreibung wurde die Wahl aber auf den 1. Juli verschoben. Eine Umfrage im Auftrag des Meinungsforschungsinstitutes Infratest dimap im Auftrag des MDR SACHSEN-ANHALT und der "Mitteldeutschen Zeitung" hatte Ende der vergangenen Woche ergeben, dass bei der Oberbürgermeisterwahl alles auf eine Stichwahl herauslaufen könnte. Diese würde dann am 15. Juli stattfinden.




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