Weniger Kündigungen : Sozialplan für Q-Cells-Mitarbeiter vereinbart
Für die zu kündigenden Mitarbeiter des insolventen Solarunternehmens Q-Cells gibt es einen Sozialplan. Das haben Insolvenzverwalter Henning Schorisch und der Betriebsrat vereinbart. Demnach können die Mitarbeiter, deren Vertrag nicht verlängert wird, zum 1. Oktober in eine Transfergesellschaft wechseln oder erhalten eine Abfindung. Das teilte das Unternehmen am Freitag in Thalheim in Sachsen-Anhalt mit.
Mehr Übernahmen als geplant
Entgegen der bisherigen Planungen sollen mehr Arbeitsplätze im Unternehmen erhalten bleiben. Statt rund 1.250 Mitarbeiter wolle die südkoreanische Firmengruppe Hanwha nun mehr als 1.300 Beschäftigte übernehmen, um den Geschäftsbetrieb weiterführen zu können. 199 Mitarbeiter müssten ausscheiden, ursprünglich war von 271 die Rede. Sie haben die Wahl zwischen dem Wechsel in die Transfergesellschaft oder einem Aufhebungsvertrag.
Ende August hatte die Gläubigerversammlung dem Verkauf der insolventen Solarfirma an den südkoreanischen Mischkonzern Hanwha zugestimmt. Die Entscheidung war mit Spannung erwartet worden, da es einen zweiten Bieter gab.


