Sachsen-Anhalt

Schuldenabbau in Sachsen-Anhalt : Landes-Finanzhilfen für Landkreis und Kommunen

Das Land Sachsen-Anhalt hilft beim Schuldenabbau. Ein Landkreis und zehn Kommunen werden durch Finanzhilfen teilweise von ihren Schulden befreit. Dafür werden 2,45 Millionen Euro ausgezahlt. Das Geld kommt dem Landkreis Harz sowie sechs Städten und vier Gemeinden zugute. Diese können damit Altkredite ablösen und neue, zinsgünstigere Kredite aufnehmen. Das teilte das Finanzministerium am Dienstag in Magdeburg mit.

Hilfe verpflichtet Gemeinden zu soliderer Haushaltsführung

Das Wort "Schulden" steht auf einem Taschenrechner, der auf Euro-Banknoten liegt
Aus alt mach neu: Das Land hilft Gemeinden, Altkredite abzulösen und neue Kredite aufzunehmen.

Die Zahlung ist Teil des im März 2010 gestarteten Programms "Stark II", für das Sachsen-Anhalt bis 2019 insgesamt 629 Millionen Euro aufwendet. Mit dem Geld können kommunale Darlehen in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro zu 30 Prozent getilgt und der verbleibende Anteil von 70 Prozent in zinsverbilligte Darlehen umgeschuldet werden. Den neuen Kredit stellt die landeseigenen Investitionsbank. Im Gegenzug müssen sich die Gemeinden zu soliderer Haushaltsführung verpflichten. Das geförderte Darlehen müsse innerhalb einer bestimmten Frist abgezahlt werden, meist innerhalb von fünf oder zehn Jahren, so das Finanzministerium.

Unterstützt werden die Städte Stendal, Annaburg, Möckern, Nienburg, Thale und Weißenfels sowie die Gemeinden Helbra, Teutschenthal, Plötzkau und Wust-Fischbeck.

Zuletzt aktualisiert: 31. Juli 2012, 15:03 Uhr

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