Region Stendal

Touristen stehen auf Salzwedel

Die Hansestadt Salzwedel zieht mehr und mehr Touristen an. Das belegen die aktuellen Zahlen des statistischen Landesamtes. Es kommen mehr Gäste in die Hansestadt, sie bleiben allerdings nicht mehr so lang. Laut Statistik hat es allein im ersten Halbjahr knapp 2000 Übernachtungsgäste mehr als im gleichen Vorjahreszeitraum gegeben - von Januar bis Juni waren es jetzt gut 7700 Ankünfte und rund 10 700 Übernachtungen. Contanze Neuling, Leiterin der Tourist-Information Salzwedel, sieht sich mit den Zahlen bestätigt. Vor allem Kurzreisen in die Hansestadt lägen im Trend. Deutlichen Zuwachs gebe es vor allem bei den Radlern - durch die Nähe zum Vier-Länder-Grenzradweg. Den Trend zum Kurztrip haben die Statistiker auch für Arendsee ermittelt: Im ersten Halbjahr kamen mit rund 19 500 Besuchern 1000 mehr an die Perle der Altmark, die Zahl der Übernachtungen allerding blieb gleich - nämlich bei gut 71 500.

Noch keine Erkenntniss zu Bakterienbelastung in Milchgetränken

Knapp zwei Wochen nach einer Rückrufaktion für Milchgetränke hat der Stendaler Hersteller Elbmilch noch immer keine näheren Erkenntnisse über eine Bakterienbelastung seiner Produkte. Die Ermittlungen liefen auf Hochtouren, hieß es aus dem Unternehmen. Eine Sprecherin von Elbmilch sagte MDR Sachsen-Anhalt: Wir tun alles, um den Verbrauchern Gewissheit zu geben. Noch liefen Untersuchungen durch unabhängige Experten. Man könne noch immer nicht sagen, ob und in welchem Maße Milchgetränke aus Stendal mit Bakterien belastet gewesen seien. Allerdings hatte es zuvor in Großbritannien Verdachtsfälle gegeben, die auf das Bakterium bacillus subtilis in Stendaler Milchgetränken hindeuteten. Das Werk hatte die Produkte daraufhin von sich aus vom Markt genommen. Ein Sprecher des Lanskreises Stendal sagte, sowie Elbmlich nehme seine Eigenverantwortung ernst. Liege der Untersuchungsbericht vor, werde ihn sich die Lebensmittelüberwachungsbehörde damit beschäftigen.

Werben berät über Schulgebäude

Werbens Einwohner beraten am Dienstagabend über die Zukunft des Schulgebäudes ihrer Stadt. Die Grundschule war zum Schuljahresende geschlossen worden. Es gibt aber neue Verwirrung, weil vor einigen Tagen laut wurde, daß die Kita in das leere Schulgebäude einziehen soll. Die Verbandsgemeinde hätte das so beschlossen, hieß es. Sowohl der Stadtrat als auch Bürgermeister Jochen Hufschmidt sind wütend: Schon wieder werden sie an maßgeblichen Entscheidungen nicht beteiligt, wird ihnen von oben etwas aufgezwängt. Der Stadtrat jedenfalls ist gegen den Umzug der Kita. Deren jetziges hübsches Fachwerkhaus im Schatten der großen Kirche sei zwar im Dach von einem Pilz befallen, der aber schnell zu beseitigen sei.

Radweg nach Heeren ist fertig

Der Radweg zwischen dem Stadtgebiet Stendal und dem Ortsteil Heeren ist fertig. Ab Donnerstag kann er genutzt werden und soll dann um 17.30 Uhr offiziell eröffnet werden mit Kulturprogramm und kleinem Imbiss, an der Gemarkungsgrenze aus Stendal kommend hinter dem Waldstück. Wer dabeisein möchte: Um 17.10 Uhr startet eine Fahrradtour von Stendal aus. Treffpunkt ist an der Edeka-Einfahrt.

Kantorin verabschiedet sich aus Gardelegen

Gardelegens Kantorin Natalia Gvozdkova kehrt der Altmark die Rücken. Am 1. November tritt sie eine Stelle bei der Oldenburgischen Landeskirche an. Dort wird sie die Hälfte ihrer Arbeitszeit als Kanorin tätig sein. Die andere Hälfte ist sie als Orgelsachverständige im Einsatz. In dieser Richtung hat sie sich bereits seit einigen Jahren weitergebildet. Natalia Gvozdkova geht aber nicht ohne musikalische Grüße. Sie gestaltet bis zu ihrem letzten Arbeitstag am 31. Oktober noch einige Konzerte in der Region Gardelegen.

Weteritzer Landstraße wird für 1,4 Mio. € saniert

In Gardelegen haben die Bauarbeiten an der Weteritzer Landstraße begonnen. Dafür investieren Land, Stadt und Wasserverband mehr als 1,4 Millionen Euro. Auf knapp 700 Metern wird bis Ende Dezember nicht nur die Straße grundhaft saniert, sondern werden auch gleich Entwässerungsleitungen und Rückhaltebecken erneuert. Zudem entstehen ein Geh- und Radweg sowie Haltebuchten für Busse. Ab dem 8. September ist die Weteritzer Landstraße voll gesperrt. Der Verkehr wird dann über die alte B71 umgeleitet.

Programm für OLiTa steht

Nur noch wenige Wochen - dann beginnen wieder die Osterburger Literaturtage. Jetzt steht auch das komplette Programm. Insgesamt locken 38 Veranstaltungen im Oktober nach Osterburg. Neben dem Highlight - einer bereits ausverkauften Lesung mit Waldimir Kaminer - gibt es Standards wie die Frauenlesenacht oder den keltischen Abend. Aber auch Neues wie einen Blick in mitteldeutsche Kochtöpfe, zu dem unser MDR-Kollege Uli Wittstock einlädt. Die Osterburger Literaturtage werden am 13. Oktober von Kultusminister Dorgerloh eröffnet.

Aktuell für Altmark und Elb-Havel-Winkel

Informationen aus dem Studio Stendal hören Sie täglich um 6.30 Uhr, 7.30 Uhr, 8.30 Uhr, 9.30 Uhr sowie mittags um 12.30 Uhr und am Nachmittag um 16.30 Uhr und 17.30 Uhr. Sonnabends senden wir um 7.30 Uhr, 8.30 Uhr und 9.30 Uhr. Die UKW-Frequenz für die speziellen Neuigkeiten aus dem Norden Sachsen-Anhalts ist 94,9 MHz. Sie erreichen unsere Redaktion per Mail über studio-stendal@mdr.de.

Zuletzt aktualisiert: 02. September 2014, 23:15 Uhr

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