Regionalstudio Stendal - Nachrichten um 16:00 Uhr


Deponie Brüchau ist Thema beim Kreis-Umweltausschuss in Salzwedel

Die Deponie Brüchau ist Dienstagabend Thema beim Kreis-Umweltausschuss in Salzwedel. Im öffentlichen Teil der Sitzung wird ein Vertreter des Landes-Bergamtes den Ausschuss über das weitere Vorgehen informieren. Laut Landtagsbeschluss wird derzeit geprüft, was genau in die Deponie gelangt ist und ob sie nur abgedeckt oder ausgekoffert werden soll. In die ehemalige Lehmkuhle Brüchau waren gut 40 Jahre lang Bohrschlämme aus der Erdöl- und Erdgasindustrie eingeleitet worden - zu DDR-Zeiten auch bergbaufremde Stoffe. Beginn des öffentlichen Teils der Sitzung ist um 17.30 Uhr im Salzwedeler Landratsamt.


Bürger-Party zum 68. Geburtstag des Grundgesetzes

Zum 68. Geburtstag des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland lädt die Hochschule Magdeburg-Stendal am Dienstag zu Diskussionen und einer Bürgerparty auf das Stendaler Campus-Gelände. Zu diesem Anlass wird der Verfassungsrechtler des Bundespräsidenten erwartet. Die Gäste können sich auf Theater-Beiträge freuen, auf Dialogrunden zu aktuellen Grundgesetz-Fragen, Filmvorführungen und eine Grill-Party mit Musik. Beginn ist um 17.30 Uhr, der Eintritt ist frei. Das Grundgesetz des Bundesrepublik Deutschland wurde am ?23. Mai 1949 erlassen und trat einen Tag später in Kraft.


Kinderbetreuung im Elbe-Havelland wird teurer

Im Elbe-Havelland müssen Elten ab 1. Juli deutlich mehr für einen Krippen-, Kindergarten und Hortplatz bezahlen. So wird die ganztägige Betreuung monatlich 14 Euro mehr kosten. Das hat der Rat der Verbands-Gemeinde beschlossen. Bürgermeisterin Steffi Friedebold sieht keine andere Lösung, als eine Beitragserhöhung, solange sich ihre Gemeinde an den Betreuungskosten beteiligen muss. Als Gründe nannte sie vor allem die gestiegenen Personalkosten.


Lehrpfad zu regenerativen Energien geplant

In der Altmark soll ein Lehrpfad zum Thema Regenerative Energien entstehen. Die Stendaler Unternehmensgruppe FEFA will damit Anfragen von Bewohnern der Region aufgreifen. Hunderte Windräder prägen die Altmark. Hinzu kommen Biogasanlagen und Sonnenkraftwerke. Mit 18 Mitarbeitern kümmert sich FEFA um Entwicklung, Bau und Betrieb solcher Anlagen. Zuletzt wurde etwa der Windpark Hüselitz errichtet. Inhaberin Susann Schwarzlose sagte, der Umstieg auf regenerative Energiequellen werfe Fragen auf. Ihre Ingenieure hielten häufig Vorträge, um die Energietechnik und -politik zu erläutern. Jetzt werde erwogen, einen Lehrpfad zu schaffen, der direkt zu einzelnen Station führt. Sie habe dafür den Raum Arneburg / Hohenberg-Krusemark im Blick. Das FEFA-Ingenieurbüro in Stendal sucht jetzt Partner, die sich an dem altmärkischen Energie-Lehrpfad beteiligen möchten.


Milde: Überschwemmungsgebiet soll festgesetzt werden

Für das Flüsschen Milde mit Secantsgraben - vom Zusammenfluss von Milde und Unterer Milde bis Letzlingen soll zur Gewährleistung des Hochwasserschutzes ein Überschwemmungsgebiet festgesetzt werden. Seit Montag an können interessierte Bürger für einen Monat den Verordnungsentwurf und die Überschwemmungsgebietskarten im Landesverwaltungsamt einsehen. Und zwar im Landesverwaltungsamt in Halle und auf dessen Internetpräsentation, aber auch in den Kreisverwaltungen in Salzwedel und Stendal sowie in den Rathäusern von Kalbe/Milde, Gardelegen und Bismark.


Weitere Straßenbaustellen in Stendal

Neue Straßensperrungen in Stendal: am Montag haben die Arbeiten zum grundhaften Ausbau der Vogelstraße in der City begonnen. Hierfür ist aufgrund der Enge der Straße die vollständige Sperrung erforderlich. Die Bauarbeiten werden bis zum Jahresende dauern. - Die Bauarbeiten in der Stendaler Weberstraße kommen derweil gut voran. Der erste Abschnitt der Verlegung einer neuen Gasleitung ist laut Mitteilung aus dem Rathaus bereits erledigt. Seit Montag werden die Arbeiten nun zwischen der Einmündung Deichstraße und dem Grundstück der Stendaler Wohnungsbaugesellschaft (SWG) fortgesetzt. Hierzu wird dieser Abschnitt vollständig gesperrt. Die Ausfahrt aus der Deichstraße ist dann nur in Richtung Brüderstraße möglich.


Interesse an der Pferdeversteigerung bis nach Schweden

Für die Versteigerung der 71 vom Landkreis in Obhut genommenen Pferde, die am Mittwoch in Lichterfelde stattfinden soll, verzeichnet der Landskreis Stendal reges Interesse. Tierfreunde aus ganz Deutschland hätten sich bereits nach dem Zustand der Pferde und dem Ablauf der Auktion erkundigt, heißt es in einer Mitteilung. Anmeldungen für den Auktionstag liegen demnach sogar schon aus Schweden und aus den Niederlanden vor. Ein bebilderter Auktionskatalog findet sich auf den Internetseiten des Landkreises Stendal.


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Zuletzt aktualisiert: 23. Mai 2017, 16:15 Uhr

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