Regionalstudio Stendal - Nachrichten

09.02.2010 | 18:30 Uhr

Hilfe nach Brand in Algenstedt

Für die Brandopfer von Algenstedt steht eine freie Wohnung bereit. Wehrleiter Torsten Mekelberger hat sie zur Verfügung gestellt. Wie Ortsbürgermeister Hartmut Neu sagte, könne die Familie dort sofort einziehen. Unterdesssen ist eine Hilfsaktion angelaufen. Beamte des Landeskriminalamtes, die gestern erste Ermittlungen zur Brandursache aufnahmen, gehen von einem technischen Defekt in der Elektroanlage als Auslöser für das Feuer aus. Es verursachte einen Schaden von 200Tausend Euro.

Eschensterben in den Wäldern der Altmark

Im Norden Sachsen-Anhalts leiden immer mehr Eschen an einer Pilzkrankheit. An den Bäumen sterben zunächst junge Zweige, bis ganze Äste und schließlich die gesamten Bäume eingehen. Die Krankheit, die aus Skandinavien kam, wird hierzulande erst seit 2002 beobachtet.
Vor allem in den Niederungen von Elbe, Tanger, Uchte und Ohre sind ältere wie junge Eschen betroffen, sagt Andreas Kriebel vom Forstbetrieb Altmark. In seinen Forsten zwischen Salzwedel und Schönebeck macht die Esche stellenweise bis zu 20 Prozent des Bestandes aus. Die Forstleute versuchen, kranke Bäume zu fällen, und sie verzichten auf Neuanpflanzungen. Die Forscher tun sich noch schwer mit klaren Aussagen über die Baumkrankheit. Fest steht bislang, dass sie durch einen bisher harmlosen Bodenpilz verursacht wird. Er heißt das Weiße Stengelbecherchen. Eschenholz wird vor allem im Innenausbau und in der Möbelindustrie verwendet.

Einbrecher im Wildpark Weißewarte

Einbrecher haben dem Wildpark Weißewarte hohen Sachschaden zugefügt. Laut Polizei wurden in der vergangenen Nacht aus der Werkstatt Motorkettensägen, Benzinfreischneider, eine Bohrmaschine und ein Akkuschrauber entwendet. Die Kripo bittet um Zeugenhinweise. Die Leiterin des kleinen Zoos, Annette Friedebold, sagte, der Einbruch sei ein Schlag gegen das Engagement vieler Freunde und Förderer des Wildparks. Aufgeben werde man jedoch nicht. Sie hoffe jetzt auf besonders viele Besucher, zumal sich der verschneite Wildpark von seiner romantischen Seite präsentiere. Der Wildpark Weißewarte zeigt rund 400 Tiere in 50 Arten, darunter Rot- und Damwild oder Luchse aber auch Lama und Stachelschwein.

Kreissportbund zieht sich zurück

Der Kreissportbund Altmark West schließt zum 30. April seine Aussenstellen in Salzwedel und Gardelegen. Künftig wird der KSB nur in Klötze vertreten sein. Grund für den Beschluß sei, dass dem Kreissportbund durch die veränderten Fördermodalitäten des Landes bereits im vergangenen Jahr 20.000 Euro fehlten. Das habe man - so KSB-Vorsitzender Lutz Franke - kompensieren müssen. Unter den Aspeken der Kosten und der Ereichbarkeit sei der Standort Klötze einfach der Günstigste und zentral gelegen.

Raser überführt

Die Polizei hat heute in Kunrau in Richtung Neuferchau die Geschwindigkeit von 180 Fahrzeugen gemessen. Insgesamt stellten die Beamten 19 Temposünder fest, darunter zwei LkW. Das schnellste Auto fuhr mit Tempo 85 durch das Dorf. Der schnellste Truck hatte 65 Kilometer pro Stunde drauf.

Informationen aus der Altmark und dem Elb-Havel-Winkel

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