Magdeburg : Verkehrschaos nach Lkw-Unfällen in Sachsen-Anhalt
Zwei schwere Lkw-Unfälle haben in Sachsen-Anhalt für ein Verkehrschaos gesorgt. Auf der Autobahn 2 bei Magdeburg verbrannte ein Lastwagenfahrer in seinem Fahrzeug. Sein mit Elektroschrott beladener Laster war ersten Ermittlungen zufolge auf einen vorausfahrenden Lkw aufgefahren. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Brummifahrer eingeklemmt. Der aus Polen stammende Laster brannte komplett aus. Die A2 zwischen Lostau und der Anschlussstelle Magdeburg-Rothensee musste für die Löscharbeiten in beide Richtungen gesperrt werden. Eine Stunde später prallte ein Lastwagen auf der A2 bei Burg in das Stauende. Daraufhin wurde der Verkehr bei Ziesar von der Autobahn abgeleitet.
Laster auf A14 umgekippt
Bereits am frühen Morgen hatte es nach einem Auffahrunfall mit zwei Lastwagen auf der A14 erhebliche Verkehrsbehinderungen gegeben. Nach Angaben der Polizei war zwischen Wanzleben und Magdeburg-Stadtfeld ein Lkw auf einen vor ihm fahrenden Laster aufgefahren und umgekippt. Die geladenen Pakete verteilten sich über die gesamte Fahrbahn. Die beiden Lkw-Fahrer wurden verletzt ins Krankenhaus gebracht. Im Rückstau auf der Autobahn kam es zu weiteren teils schweren Auffahrunfällen. So stießen bei Magdeburg-Sudenburg drei Lastwagen und ein Transporter zusammen. Dabei wurden alle vier Fahrer verletzt. An der Anschlussstelle Schönebeck raste ein Auto unter einen Lastwagen. Dabei wurden beide Autoinsassen schwer verletzt.
A14 stundenlang gesperrt
Die A14 war unweit der Abfahrt Sudenburg bis zum Mittag in nördliche Richtung gesperrt. Der Verkehr staute sich auf mehreren Kilometern Länge. Auch die Umleitungsstrecke über den Magdeburger Ring war völlig überfüllt, was wiederum Auswirkungen auf den morgendlichen Berufsverkehr hatte. Die Straßen in der Innenstadt waren zeitweise völlig verstopft.
Die Polizei sprach von einer ungewöhnlichen Häufung schwerer Unfälle. Es sei wie verhext, sagte ein Sprecher. Eine gemeinsame Unfallursache gebe es dennoch nicht. Unaufmerksamkeit am Stauende oder ein zu geringer Abstand seien aber häufige Unfallursachen.
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