Dunkle Wolken über einem Feld
Das Unwetter traf vor allem den Süden und Osten Sachsen-Anhalts. Bildrechte: Mandy Fricke

Unwetter Sturm deckt Häuser ab

Ein Unwetter ist am Freitagabend über Sachsen-Anhalt hinweggezogen. Besonders der Süden und Osten war betroffen, bei Sangerhausen wurden zahlreiche Häuser abgedeckt. Aber auch in anderen Landkreisen gab es Schäden.

Dunkle Wolken über einem Feld
Das Unwetter traf vor allem den Süden und Osten Sachsen-Anhalts. Bildrechte: Mandy Fricke

Heftige Unwetter haben im Süden und Osten Sachsen-Anhalts schwere Schäden angerichtet. Besonders betroffen war der Landkreis Mansfeld-Südharz. Ein Sprecher der Rettungsleitstelle sagte MDR SACHSEN-ANHALT, vor allem nördlich von Sangerhausen hätten Sturmböen Dächer abgedeckt und Äste abgerissen. Zahlreiche Bäume seien umgestürzt.

Starke Regenfälle hätten auch Schlammlawinen ausgelöst. Besonders betroffen war der Ortsteil Morungen von Sangerhausen. Auch in in anderen Ortsteilen und der Gemeinde Südharz habe es Schäden gegeben. Vermutungen, dass es sich um einen Tornado gehandelt habe, wollte der Sprecher aber nicht bestätigen.

Nasse Keller und Zugausfälle in Dessau-Roßlau

In Dessau-Roßlau waren einige Straßen überschwemmt, Keller liefen voll. Umgestürzte Bäume sorgten für Behinderungen auf Straßen und Schienen. Konkrete Angaben zu den Schäden konnte ein Sprecher der Leitstelle noch nicht machen. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, gibt es zwischen Bitterfeld und Dessau aktuell zu Störungen. Grund dafür seien Oberleitungsschäden. Züge der RE13 zwischen Leipzig und Magdeburg würden deshalb umgeleitet. Die S2 von Leipzig fährt nach Bahnangaben nur bis Wolfen. Bis Dessau werde Schienenersatzverkehr eingesetzt.

Nach Angaben von Polizei und Rettungsleitstellen gab es auch kleinere Schäden im Burgenlandkreis, in Anhalt-Bitterfeld und im Landkreis Wittenberg. Im Saalekreis wurden zahlreiche Bäume entwurzelt, laut Rettungsleitstelle waren alle verfügbaren Einsatzkräfte bis spät in die Nacht unterwegs.

Dieses Thema im Programm: MDR SACHSEN-ANHALT – Das Radio wie wir | 18.08.2017 | 21:00 Uhr

Quelle: MDR/ms/ol

Zuletzt aktualisiert: 18. August 2017, 22:49 Uhr

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1 Kommentar

19.08.2017 10:27 NRW-Wessi 1

Ist es nicht auffällig, wie die Zahl der Unwetter und deren Stärke zunimmt?
Die Schuld gibt man dem Normalbürger, der sein Auto benutzt und seine Wohnung oder sein Haus beheizt, um ihm das Geld aus der Tasche zu ziehen.
Neben dem natürlichen Klimawandel gibt es aber vermutlich noch eine gezielte Wetter- und Klimamanipulation.
Bitte diesbezüglich mehrmals täglich zum Himmel schauen und die Suchmaschine in den Tiefen des Netzes nach glaubwürdigen Seiten suchen lassen ...

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