Technikgeschichte in Bitterfeld-Wolfen : Neue Ausstellung widmet sich dem Magnetband
Alles dreht sich ums Band: Im Industrie- und Filmmuseum Wolfen ist am Sonnabend eine Ausstellung zum Magnetband eröffnet worden. Der Ausstellungsort ist mit dieser Entwicklung eng verbunden, schließlich war Wolfen nach Ludwigshafen der zweite Ort in Deutschland, an dem Magnetband hergestellt wurde. In den 30er- und 40er-Jahren des vorigen Jahrhunderts hatten besonders Rundfunk und Militär Interesse an dieser neuen Technik, die dann in den 1950er-Jahren erstmals im Heimbereich Anwendung fand.
Die Ausstellung in Wolfen richtet dabei ihren Blick auf die technische Entwicklung in der DDR, schaut auf die Audiomagnetbandproduktion in Wolfen - später auch Dessau - und erzählt nebenbei die Geschichte der Hersteller von in der DDR erhältlichen Tonband- und Kassettengeräten.
Das Industrie- und Filmmuseum Wolfen geht auf die 1909 gegründete Filmfabrik Wolfen der Agfa AG zurück. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde 1953 daraus der VEB Film- und Chemiefaserwerk Agfa Wolfen, 1964 erfolgte die Umbenennung in ORWO, ein Abkürzung für Original Wolfen. Das Werk besaß das Monopol auf die Filmherstellung in der DDR. Neben Foto-Filmen wurden auch Filme fürs Kino sowie technische Filme und Platten hergestellt.
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Industrie-und Filmmuseum Wolfen
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Sonntag 10 bis 16 Uhr
Eintrittspreise:
Erwachsen 4 Euro
ermäßigt 2 Euro
Schulklassen haben freien Eintritt
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