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Merseburg : Neue Dauerausstellung in der Willi-Sitte-Galerie

In der Willi-Sitte-Galerie in Merseburg ist seit Sonntag eine neue Dauerausstellung zu sehen. Wie die Willi-Sitte-Stiftung mitteilte, wurden in die Schau unter dem Titel "Malerei und Zeichnungen" Leihgaben aus der Stiftung Moritzburg in Halle einbezogen sowie auch Arbeiten aus dem Privatbesitz des Künstlers.

Der Maler und Grafiker Willi Sitte aus Halle, 2009
Willi Sitte im Jahr 2009 vor einem seiner Werke

Der in Halle lebende Maler gilt war zu DDR-Zeiten Präsident des Verbandes Bildender Künstler der DDR und saß zeitweilig in der Kulturkommission des Zentralkomitees der SED. Wegen dieser Funktionen gilt er als umstritten. Sitte wurde in der westdeutschen und europäischen Kunstszene unter anderem durch seine Teilnahme an der "documenta 6" im Jahr 1977 in Kassel bekannt. Dort vertrat er zusammen mit den Begründern der "Leipziger Schule" wie Bernhard Heisig, Wolfgang Mattheuer und Werner Tübke die DDR. Willi Sittes Malstil widmet sich der klaren figürlichen Darstellung, oft in teilweise barock anmutenden Formen, seine Figuren sind oft in Bewegung, teilweise finden sich Simultanbilder.

Zuletzt aktualisiert: 22. Januar 2012, 20:35 Uhr

2. Hans-Hubert Werner:
Zufällig oder gewollt? In der Textüberschrift zur Video-Einblendung steht: "Neu Sittengemälde in Merseburg". Nun stimmt ja beides, Sittes Gemälde sind auch Sittengemälde. Was wird nun ausgestellt? Natürlich Sitte-Gemälde
24.01.2012
18:28 Uhr
1. Julia Kothe de Carapeto:
Jeder Maler hat seine Geschichte. Ein Bürger in der mdr- Berichterstattung sagte, Sitte könne gut zeichnen. Ich sage, seine Akte auf Maschinen sind bald vergessen!
22.01.2012
19:48 Uhr

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