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So wohnte Barack Obama in Dresden

Kronprinzensuite für den US-Präsidenten

Nachdem US-Präsident Barack Obama am Donnerstagabend in Dresden gelandet ist, fuhr er direkt ins Hotel Taschenbergpalais in die Dresdner Altstadt. Das gesamte Haus war für seinen Besuch reserviert, tagelang wurden Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Bereits gebuchte Hotelgäste wurden umquartiert.

Rechte: Hotel Taschenbergpalais Kempinski

Sechs Zimmer und Panoramablick

Mit seiner Kronprinzensuite verfügt das Taschenbergpalais über eine angemessene Übernachtungsmöglichkeit für den US-Präsidenten. Die Suite hat sechs Zimmer, allein vier Schlafräume mit jeweils eigenen Bädern. Insgesamt ist die Kronprinzensuite 360 Quadratmeter groß und kostet pro Nacht 5.500 Euro. Einmalig ist der Blick aus den raumhohen Fenstern: Er reicht vom barocken Zwinger über die Semperoper bis zur Fassade des Residenzschlosses.

In der Suite haben bereits zahlreiche Prominente übernachtet, so der US-Regisseur und Schauspieler Woody Allen, der Sänger José Carreras und der ehemalige UN-Generalsekretär Kofi Annan.

Haus mit wechselvoller Geschichte

Der sächsische Kurfürst August der Starke ließ das heutige Hotel Taschenbergpalais ab 1705 als Liebesgabe für seine Mätresse, die Reichsgräfin von Cosel, errichten. Als Baumeister verpflichtete er Matthias Daniel Pöppelmann, den späteren Erbauer des Dresdner Zwingers. Nach dem Zerwürfnis von August dem Starken und seiner Geliebten erlebte der barocke Bau eine wechselvolle Geschichte. So diente er als Wohnsitz des jeweiligen Thronfolgers und als Residenz mehrerer Kurfürsten. Bei den schweren Bombenangriffen auf Dresden im Februar 1945 wurde das Palais bis auf wenige Mauerreste zerstört. Ab 1993 wurde das Haus für rund 130 Millionen Euro wiederaufgebaut und beherbergt seitdem Dresdens prominentestes Hotel.

Zuletzt aktualisiert: 05. Juni 2009, 09:43 Uhr

 

 
 
 
 
 
 

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