Gesundheit
Keine Lieferengpässe bei Impfstoffen in Sachsen
Entgegen anderslautender Meldungen, hat Sachsens Gesundheitsministerium am Montag mitgeteilt, dass es in Sachsen keine Lieferprobleme bei Impfstoffen für Kinder gebe. Laut Ministeriumssprecher Ralph Schreiber, sind derartige Engpässe für den Freistaat nicht bekannt. "Es braucht sich also keiner Sorgen zu machen, dass seine Kinder nicht geimpft werden", erklärte Schreiber.
Ministerium verweist auf ausreichend Alternativen
Ministeriumssprecher Schreiber verwies zudem auf Impfstoff-Alternativen. So könne für Säuglinge statt des Sechsfach-Impfstoffs ein ausreichend vorhandener Fünffach-Impfstoff verwendet werden. Als Impfung gegen Mumps, Masern, Röteln und Windpocken stünde alternativ ein Kombinationsimpfstoff gegen Mumps, Masern und Röteln sowie gegen Windpocken ein Einzelimpfstoff zur Verfügung.
Am Wochenende war bekanntgeworden, dass in Deutschland voraussichtlich bis Mitte Februar einige Mittel nicht lieferbar sein sollen. Das betrifft nach Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts unter anderem einen Sechsfach-Impfstoff für Säuglinge - etwa gegen Kinderlähmung, Diphtherie und Keuchhusten - sowie einen Vierfach-Impfstoff gegen die Viruserkrankungen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken. Grund sollen laut Ministerium ausgelastete Kapazitäten beim Hersteller GlaxoSmithKline (GSK) wegen der Schweinegrippe sein.
Zuletzt aktualisiert: 08. Februar 2010, 20:31 Uhr

