Versandhandel : Amazon-Mitarbeiter protestieren in Leipzig
Mitarbeiter von Amazon haben vor dem Leipziger Werksgelände für bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. Dazu aufgerufen hatte die Gewerkschaft ver.di. Die Aktion richte sich gegen den "Pausenklau", so ver.di-Sprecher Thomas Schneider.
in Koblenz, Rheinberg, Graben, Leipzig, Werne und Bad Hersfeld.
"Die Kollegen haben weite Wege zum Pausenraum müssen dann durch eine Schleuse wie sie vom Flughafen kennen, werden dort unter Umständen nochmal gescannt und haben dort lange Wartezeiten und verlieren so in der Pause fünf - acht Minuten und da haben die Kollegen gesagt, damit muss jetzt Schluss sein.", so Thomas Schneider im MDR SACHSENSPIEGEL. Trotz mehrfacher Versuche, gab es am Dienstag (30.10.) von der Unternehmensführung keine Stellungnahme. Weder zum so genannten Pausen-Klau noch zu anderen Fragestellungen, wie z. B. der Forderung nach einem einheitlichen Tarifvertrag.
Amazon will Mitarbeiter bei Gründung von Betriebsräten unterstützen
Der Online-Händler Amazon hatte Anfang Oktober Kritik an den Arbeitsbedingungen in seinen deutschen Logistikzentren zurückgewiesen. "Wir sind kontinuierlich mit den Mitarbeitern in Gespräch, auch wenn es um Überlastung oder das Absagen von Schichten geht", sagte Deutschland-Geschäftsführer Ralf Kleber der "Berliner Zeitung".
Das Unternehmen wird von der Gewerkschaft ver.di wegen der Arbeitsbedingungen in seinen Logistikzentren kritisiert. Mitarbeiter klagen demnach über respektlosen Umgang, hohen Druck und kurzfristige Schichtplanung.

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