Region Bautzen

Bernstadt hofft auf Investoren

Die Stadt Bernsdorf will gegenüber dem japanischen Klimakompressorenwerk TDDK ein neues Gewerbegebiet mit einer Größe von 20 Hektar erschließen. Bei der Suche nach Investoren setzt sie auch auf die neue S94, die künftig an dem Gelände vorbeiführen wird. Sie mache das Gelände natürlich attraktiver, sagte Bürgermeister Harry Habel. Sobald die Straße im kommenden Sommer fertig ist, werde die Gemeinde die Investorensuche in Angriff nehmen.

1.000 Lehrstellen in der Oberlausitz noch unbesetzt

Rund einen Monat vor dem Beginn des neuen Ausbildungsjahres gibt es in den Ausbildungsbetrieben der Oberlausitz noch 1.000 offene Lehrstellen. Das seien etwa genauso viele wie vor einem Jahr, sagte der Sprecher der Bautzener Arbeitsagentur Swen Röder. Die unbesetzten Ausbildungsplätze würden sich durch alle Branchen von Handwerk über Handel bis hin zum Bau ziehen.

Überblick über die Gewässer rund um Bad Muskau

Die Stadt Bad Muskau hat erstmals ihre Gewässer 2. Ordnung erfasst, zu denen hauptsächlich Gräben und kleinere Bäche gehören. Die Daten sind wichtig für den Hochwasserschutz. Alle Angaben, wie Zustand, Länge und Breite, sind in einen Managementplan für die Gewässer eingeflossen. So gibt es erstmals eine Dokumentation, wo Gräben saniert werden müssen oder wo bereits Pflegemaßnahmen stattfinden. Die Investitionen und Maßnahmen, die der Managamentplan vorsieht, sollen nun stückweise Jahr für Jahr umgesetzt werden, so Bürgermeister Andreas Bänder. Die Kosten lägen schätzungsweise im sechsstelligen Bereich. Die Stadt will dafür im kommenden Jahr Fördermittel aus dem Ziel-III-Programm beantragen.

Aus Tagebauflächen wird Ackerland

Auf dem Südfeld des Tagebaus Reichwalde sollen 120 Hektar Ackerflächen für die Viereichener Rindfleisch e.G. aus Rietschen entstehen. Eine entsprechende Absichtserklärung haben jetzt das Bergbauunternehmen Vattenfall und der Landwirtschaftsbetrieb unterzeichnet. Der Boden für die Fläche wurde bereits im Vorfeld des Tagebaus abgetragen und deponiert, voraussichtlich 2016 soll er wieder als Abschlussmasse aufgetragen werden. Der Agrarbetrieb hat durch den Tagebau einen Teil seiner Flächen verloren. Neben der bereits erfolgten Entschädigung sollen die neuen Flächen den Verlust ausgleichen.

Wohnmobilstellplatz in Rietschen

Die Gemeinde Rietschen will den Wohnmobilstellplatz am Erlichthof bis zum nächsten Sommer fertigstellen. Alle Anträge sind eingereicht, teilte die Gemeinde mit. Die unterirdischen Leitungen für die Anschlüsse könnten noch in diesem Jahr verlegt werden. Der Stellplatz für insgesamt 19 Wohnmobile sollte eigentlich schon im vergangenen Herbst fertig sein. Das scheiterte aber am fehlenden Bebauungsplan für das Gelände.

Zuletzt aktualisiert: 23. Juli 2014, 05:45 Uhr

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