Region Bautzen

Zittau : Brückenschlag nach Polen

Zwischen Sachsen und Polen entsteht eine neue Brücke. Der sächsische Wirtschaftsminister, Sven Morlok, und der Marschall der Woiwodschaft Niederschlesien, Rafal Jurkowlaniec, haben am Mittwoch den Grundstein für die neue Grenzbrücke zwischen Zittau und dem polnischen Sieniawka (Kleinschönau) gelegt. Die Neißebrücke ist ein wichtiger Bestandteil der grenzüberschreitenden Straßenverbindung im Dreiländereck, sodass Reisende von und nach Deutschland, Polen und Tschechien gleichermaßen profitieren.

Besserer Anschluss des Dreiländerecks an A4

Die Brücke ist nach Angaben des Wirtschaftsministeriums eine Ergänzung zur Neubautrasse der B178 zwischen Zittau und der A4. Morlok bezeichnete die Brücke als "einen Gewinn für die gesamte Euroregion Neiße". Der Brückenbau wird seit Anfang der 1990er-Jahre diskutiert. Im Zug der EU-Osterweiterung 2004 setzte der damalige Bundeskanzler Gerhard Schröder sogar schon einmal einen ersten Spatenstich, allein der Baubeginn blieb seinerzeit aus.

Nun ist die Republik Polen für den Bau der knapp 183 Meter langen Brücke zuständig. Sie soll bis zum Jahr 2013 fertiggestellt sein. Die Baukosten belaufen sich auf umgerechnet rund 5,3 Millionen Euro.

Zuletzt aktualisiert: 18. Juli 2012, 21:55 Uhr

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