Nach Feuer in Asylheim in Bautzen Spontan-Protest gegen Beifall für Brandstiftung

Spontandemo gegen Fremdenhass in Bautzen
In Bautzen haben am Sonntag Einwohner ihr Entsetzen über das Feuer in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft zum Ausdruck gebracht. Zu der spontanen Demonstration hatte das Bündnis "Bautzen bleibt bunt" aufgerufen. Unterschiedlichen Quellen zufolge beteiligten sich zwischen 70 und 150 Menschen. Bildrechte: MDR/Christian Essler
Spontandemo gegen Fremdenhass in Bautzen
In Bautzen haben am Sonntag Einwohner ihr Entsetzen über das Feuer in einer geplanten Flüchtlingsunterkunft zum Ausdruck gebracht. Zu der spontanen Demonstration hatte das Bündnis "Bautzen bleibt bunt" aufgerufen. Unterschiedlichen Quellen zufolge beteiligten sich zwischen 70 und 150 Menschen. Bildrechte: MDR/Christian Essler
Spontandemo gegen Fremdenhass in Bautzen
Besonders erschreckend waren für viele Teilnehmer der Demo die Reaktionen von Schaulustigen bei dem Brand, die Beifall geklatscht hatten. Bildrechte: MDR/Christian Essler
Spontandemo gegen Fremdenhass in Bautzen
Die Menschen stellten in Sichtweite des Brandortes auch Kerzen auf und brachten ihre Transparente an dem Zaun an. Auf einem werden die noch unbekannten Brandstifter und die Beifallklatscher gefragt: "Seid Ihr nun zufrieden?" Bildrechte: MDR/Christian Essler
Spontandemo gegen Fremdenhass in Bautzen
Die versammelten Bautzner appellierten an ihre asylfeindlich eingestellten Mitbürger, ethische Grundsätze zu beachten. Sie schrieben auf ihren Plakaten: "Wenn Häuser brennen, darf man nicht klatschen!" oder "Brandstiftung ist keine Lösung und feige!" Bildrechte: MDR/Christian Essler
Spontandemo gegen Fremdenhass in Bautzen
Andere Demo-Teilnehmer erinnerten an christliche Werte und trugen ein Transparent mit der Aufschrift: "Jesus spricht: Ich bin ein Fremder gewesen und Ihr habt mich aufgenommen." Bildrechte: MDR/Christian Essler
Spontandemo gegen Fremdenhass in Bautzen
Unter den Demonstranten waren auch Familien mit Kindern. Sie banden bunte Luftballons mit Aufschriften wie "Glaube", "Liebe" und "Hoffnung" an den Zaun der schwer beschädigten Asylunterkunft. Bildrechte: MDR/Christian Essler
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