Sachsen

Spendenaktion : Bohl startet "Brot für die Welt"

Der evangelische Landesbischof Jochen Bohl hat am Sonntag mit einer Predigt die alljährliche Spendenaktion "Brot für die Welt" in Sachsen eröffnet. Die Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto "Land zum Leben - Grund zur Hoffnung". Ziel ist die Bekämpfung des Hungers in den ärmeren Regionen der Welt. Der Thomanerchor und das Klezmer-Trio Rozhinkes umrahmten die Eröffnung in der Leipziger Thomaskirche musikalisch.

Zu dem Gottesdienst gab die Diakonie Sachsen auch einen alternativen Adventskalender heraus: Statt jeden Tag etwas für sich herauszuholen, sollte ein kleiner Geldbetrag in die entsprechende Tasche gesteckt werden. Der Erlös solle gemeinnützigen Projekten zugutekommen, hieß es: "Jede noch so kleine Hilfe und Unterstützung ist wichtig und gibt Anlass zur Hoffnung", sagte der sächsische Diakonie-Chef Christian Schönfeld.

Mit dem "Stollenpfennig" Brot für die Welt

Eine in Sachsen an "Brot für die Welt" angeschlossene Aktion ist der "Stollenpfennig". Seit Donnerstag sind Kunden in mehr als 650 sächsischen Bäckereien aufgerufen, ihr Wechselgeld "Brot für die Welt" zu spenden.

"Brot für die Welt" will in diesem Jahr vor allem Guatemala helfen. Der Regenwald sei in den Bergregionen des Landes schon zu 80 Prozent abgeholzt, hieß es in einer Erklärung der Diakonie. Die Lutherische Kirche Guatemalas unterstütze die Bauern in ihrem Einsatz für den Wald.

Die bundesweite Spendenaktion "Brot für die Welt" wurde 1959 gegründet und fördert aktuell weltweit mehr als 2.500 Projekte. Traditionell startet die Aktion des evangelischen Hilfswerkes am ersten Adventssonntag. Der bundesweite Auftakt erfolgt in diesem Jahr in der Stuttgarter Stiftskirche. Nach Angaben des Hilfswerks hungern weltweit etwa eine Milliarde Menschen. Im vergangenen Jahr spendeten die Sachsen etwas mehr als eine Million Euro, so die Diakonie.

Zuletzt aktualisiert: 02. Dezember 2012, 20:46 Uhr

2. Antonia aus Südtirol:
Für mich spendet ja auch keiner. Warum ist denn der Wald abgeholzt ? Weil das Holz aus Guatemala rausexportiert wird, auch nach BRD. Das internationale Profitwirtschaftsgefige macht Menschen arm, doch dazu schweigt die Kirche, will mal wieder 5 Euros einsammeln, die zementieren die bestehenden Ausbeuterstrukuren im globalen Handelsgeflecht auch nur wieder. Für dumm wird man da gehalten, Mann, Mann, Mann
03.12.2012
10:51 Uhr
1. Weise Taube:
Spenden bringt gar nichts, daß sieht man an Griechenland, wo das Sparpaket der EU die Menschen in Elend stürzt. Immer werden die Armen in die Pflicht genommen, nie die Reichen. Alles nur Heuchelei, das Spenden, die Diakonie muß mal ganz ruhig sein, die macht Lohndumping als Arbeitgeber und beutet Behinderte aus, weil die Autoteile für VW in Handarbeit herstellen
03.12.2012
04:39 Uhr

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