Sachsen

Tag der offenen Tür : Bundesverwaltungsgericht gestürmt

Der Tag der offenen Tür beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ist am Sonnnabend auf große Resonanz gestoßen. Aus der Pressestelle hieß es, die Besucher strömten ins Haus. Bis 16.00 Uhr gab es Rundgänge auch in sonst nicht offenen Bereichen. Anlass war das zehnjährige Jubiläum des Gerichts in Leipzig. Die Besucher konnten sich die historischen und modernen Sitzungssäle ansehen, den Großen Sitzungssaal sowie den Festsaal und das frühere Speisezimmer des Reichsgerichtspräsidenten.

Azubis stellten sich vor

Leipzig Bundesverwaltungsgericht
Außenansicht des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig

Darüber hinaus gaben die Mitarbeiter einen Einblick in die Arbeit der Richterinnen und Richter, der Geschäftsstellen, der Bibliothek und der Verwaltung. Auszubildende präsentierten ihre Lehre, informierten über Ausbildungsmöglichkeiten und Praktika. Mitarbeiter beantworteten Fragen zur Geschichte und Architektur des Gebäudes.

Filme zeigten die Vergangenheit des Reichsgerichts und die Restaurierung des Gebäudes, in dem während der DDR-Zeit das Dimitroff- und später das Leipziger Bildermusuem untergebracht waren. Zudem gab es Rollenspiele für Kinder zum Thema Justiz und der Frage: Wie würdet Ihr entscheiden?

Zuletzt aktualisiert: 25. August 2012, 21:22 Uhr

2. Erhard Jakob:
2010 hat der Justizminister von Sachsen im Rahmen einer *Kleinen Anfrage* mitgeteilt, dass Gerichtsvordrucke mit der Kennung *ZP 90...* schon im Jahre 1991 gedruckt und verwendet wurden. 2011 hat der Detektiv Thomas Sindermann (Sohn von Horst S.) noch einmal versichert, dass die besagten Formulare erst 1994 das erste Mal gedruckt und somit verwendet wurden. Wenn Sindermann die Wahrheit gesagt haben sollte, heißt das im Gegenschluss, dass der Justizminister das Parlament und somit auch die Medien belogen haben muss. Näheres auf (google): EU Petition 1383/10.
26.08.2012
18:05 Uhr
1. Erhard Jakob:
Leider habe ich von der Sache in Leipzig zu spät erfahren. Das hätte mich sicher auch interessiert. Ich war statt dessen beim mdr in Chemnitz. Dort war es auch schön und interessant. In Leipzig hätte ich auf jeden Fall angesprochen, dass ich Dokumente erhalten habe, aus denen hervor geht, dass Richter Verhandlungs- protokolle gefälscht haben sollen. Und diese Sache bis heute noch unaufgeklärt ist.
26.08.2012
08:04 Uhr

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