Fußball | 3. Liga : Chemnitz: Neuer Zeitplan für Stadionumbau
Der Umbau des Chemnitzer Stadions an der Gellertstraße verzögert sich weiter. Wie die Stadt mitteilte, verschiebt sich der Zeitplan um drei bis vier Monate. Grund ist der Wechsel des Bauherren. Die Stadt übernimmt diese Funktion und löst damit die städtische Wohnungsgesellschaft GGG ab. Zuvor hatte die Landesdirektion ihre Genehmigung für den Stadionumbau verweigert, weil das Bauvorhaben ohne Ausschreibung an die GGG vergeben worden war.
Wettbewerb um Ausschreibung wird wiederholt
Nach Angaben der Stadt müssen nun neue vertragliche Regelungen und ein Nachtragshaushalt erarbeitet werden. Diese sollen dem Stadtrat am 14. November zur Beschlussfassung vorgelegt werden. Bis dahin dürfen keine Bauaufträge erteilt werden. Außerdem muss ein Wettbewerb für eine Ausschreibung wiederholt werden. Oberbürgermeisterin Ludwig erklärte: "Ich hätte das neue Stadion lieber heute als morgen. Aber im Interesse des gesamten Projekts müssen wir diesen einen Schritt zurückgehen, um sicherzugehen, dass keiner der Bieter aufgrund des Wechsels des Bauherrn klagen kann." Wie die Stadt weiter mitteilte, erfolgt die Vergabe an einen Generalübernehmer erst Anfang Mai 2013. Dieser übernimmt dann die kompletten Ausführungsleistungen für das Bauvorhaben. Meist werden dabei sämtliche Aufträge an Subunternehmer weitergegeben.
CFC braucht neue Ausnahmegenehmigung
Durch den Umbau soll das Stadion an der Gellertstraße zweit- und drittliga-tauglich werden. Derzeit darf der Chemnitzer FC dort nur mit einer Ausnahmegenehmigung des DFB spielen, die aber im kommenden Jahr ausläuft. Nun muss sich der Verein eine Verlängerung bemühen. Oberbürgermeisterin Ludwig will dabei helfen. Der DFB ist bereits über die neue Situation informiert. Kommende Woche sollen die Mitglieder der AG Faninteressen des CFC Einzelheiten erfahren.

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