Fußball | DFB-Pokal : Chemnitzer FC verhängt Stadionverbot
Der Chemnitzer FC hat nach den Vorkommnissen während des Pokalspieles gegen Dynamo Dresden erste Maßnahmen ergriffen. Wie der Verein mitteilte, wurde die Stadionordnung kurzfristig überarbeitet.
Randalierer sollen haftbar gemacht werden
Nunmehr können Zuschauern wegen ihres äußeren Erscheinungsbildes noch konsequenter des Stadions verwiesen werden. Dazu gehören Kleidung, sichtbare Tattoos und Körperschmuck mit rassistischem Hintergrund. "Wir hatten diesen Punkt bereits in der Stadionordnung, haben ihn jetzt aber noch einmal konkretisiert", sagte Pressesprecher Kühn. Der von der Polizei ermittelte Täter, der am Montag Rauchbomben gezündet haben soll, erhielt ein bundesweites Stadionverbot von drei Jahren. Es handelt sich um einen 23-jährigen Chemnitzer. Der Chemnitzer FC will nach Ablauf des Verbotes die betreffende Person mit einem Hausverbot von "maximaler Dauer" belegen. Zudem sollen die Täter nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen zivilrechtlich belangt werden, um sie in Regress zu nehmen.
Während des DFB-Pokalspieles gegen Dynamo Dresden hatten Anhänger Rauchbomben gezündet und so eine mehrminütige Unterbrechung provoziert. Zudem wurde der Gäste-Stürmer Poté mit Affenlauten beleidigt. Der Chemnitzer FC distanzierte sich von den "sogenannter Fans" und entschuldigte sich ausdrücklich bei Poté.
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