Fußball | 3. Liga : Chemnitz punktet in Rostock - Pleiten für Halle und Erfurt
5. Spieltag
Der Chemnitzer FC hat nach zwei Niederlagen in der Fremde am Sonntag in Rostock einen Punkt geholt. Nach Chancen hätte sogar mehr drinsein müssen. Halle und Erfurt waren am Sonnabend ganz leer ausgegangen. Der HFC kassierte gegen Unterhaching die erste Niederlage, Erfurt in Osnabrück schon die vierte.
Keine Tore im Ostduell in Rostock
Der Chemnitzer FC ist in einem taktisch geprägten Spiel beim FC Hansa Rostock durch ein 0:0 zu einem Punkt gekommen. Die Chemnitzer ließen den Platzherren von Beginn an wenig Raum. Eigene Chancen waren aber auch Mangelware. Finks Fallrückzieher und ein Kopfball von Kegel waren zu harmlos. Rostock war nur bei Standards gefährlich, doch Torwart Pentke war jeweils auf dem Posten. Nach dem Wechsel kam kaum noch ein Ball auf das gegnerische Tor. Die beste Gelegenheit hatte wieder Chemnitz, als Jansens Kopfballaufsetzer knapp neben das Rostocker Tor ging. Der Rest war Kampf im Mittelfeld.
Halle macht einen Fehler zuviel
Jetzt hat es auch den Halleschen FC erwischt. Am fünften Spieltag kassierte das Team von Trainer Köhler die erste Niederlage. Gegen Spitzenreiter SpVgg Unterhaching leisteten sich die ersatzgeschwächten Saalestädter einen Fehler zuviel. Niederlechner sorgte nach einem mustergültig vorgetragenen Konter für das goldene Tor. Vor mehr als 7.000 Zuschauern hatte der HFC mehr Spielanteile und auch die besseren Chancen. Letztlich fehlte aber der Zug zum Tor. Bei den Kopfbällen von Benes und Mast kam auch noch Pech dazu.
Erfurt gefällig, aber harmlos
Der FC Rot-Weiß Erfurt ziert nach der 0:1-Niederlage beim VfL Osnabrück wieder das Tabellenende. Dabei spielten die Thüringer durchaus gefällig mit und zeigten manch gelungen Spielzug. Doch vor dem gegnerischen Tor fehlte die Zielstrebigkeit. Torchancen blieben so über 90 Minuten Mangelware. Anders Osnabrück: Die Norddeutschen drängten ab der 30. Minute mit Macht auf das Tor. Dieses fiel auch nach einem schönen Spielzug über die Mitte in der 49. Minute. In der Schlussphase hätte Osnabrück locker ein zweites oder drittes Tor nachlegen können. Rekordverdächtig: Erfurts Oumari kassierte übrigens bereits seinen zweiten Feldverweis der Saison.
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