Zwei Fenneks in einem Gehege
Die Eltern des kleinen Filou. Bildrechte: Jacqueline Meurer

Zoo der Minis in Aue Mini-Fennek erfreut Zoo-Besucher

Zwei Fenneks in einem Gehege
Die Eltern des kleinen Filou. Bildrechte: Jacqueline Meurer

Am ersten Juli freute sich der Zoo der Minis in Aue über heißersehnten Nachwuchs im Fennek-Gehege: Der kleine Wüstenfuchs Filou kam zur Welt. Doch die Freude war nicht ganz ungetrübt: Die dreijährige Mutter fraß in der Nacht das Geschwisterkind auf. So kam Filou sicherheitshalber zu einer menschlichen Ziehmutter. Mit nur 36 Gramm standen die Chancen, dass der Kleine überleben würde, nicht sehr gut, aber nach Zooangaben hat die Tierpflegerin das Fuchskind in vielen schlaflosen Nächten auf über 300 Gramm aufgepeppelt.

Sensible Tiere

Die Zucht von Fenneks gelingt nur selten, da die scheuen Wüstenbewohner sehr stressanfällig sind. Fühlen sich Fennek-Eltern bei der Aufzucht ihres Nachwuchses gestört, verlassen sie die Kleinen. Im schlimmsten Fall werden sie sogar gefressen. Die Heimat der Fenneks ist Nordafrika.

Zwe Hände halten einen kleinen Wüstenfuchs.
Große Ohren gelten bei Menschen als Zeichen für viel Fantasie. In der Wüste, kann der Fennek über die Ohren Wärme abgeben. Sie sind also seine Klimaanlage. Bildrechte: MDR/Georg Ulrich Dostmann

Zuletzt aktualisiert: 16. August 2017, 19:25 Uhr

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