Regionalstudio Chemnitz - Nachrichten um 8:30 Uhr
Auf dieser Seite:
- Schneeschippen nimmt für Werdauer Rentner tragisches Ende
- BGH bestätigt Urteil gegen Mittweidaer Neonazi-Kameradschaft
- Chenmitz verstärkt Engagement bei Werbung von Ausländern
- Razzia gegen mutmaßliche Einbrecherbande in Auerbach
- Rohstoffsuche in Geyer aus der Luft
- Chemnitzer Messe feiert Jubiläum
- Gemälde kehrt nach Chemnitz zurück
- Zwickauer bestimmen über städtische Gelder mit
Schneeschippen nimmt für Werdauer Rentner tragisches Ende
Im Werdauer Ortsteil Steinpleis ist in der Nacht zu Donnerstag ein Rentner auf offener Straße tödlich verunglückt. Wie die Polizei Zwickau am Morgen mitteilte, war der 71-Jährige offenbar beim Schneeschippen gestürzt. Er erlitt schwere Kopfverletzungen, denen er erlag.
BGH bestätigt Urteil gegen Mittweidaer Neonazi-Kameradschaft
Das Urteil gegen fünf mutmaßliche Rädelsführer der verbotenen Neonazivereinigung "Sturm 34" ist jetzt insgesamt rechtskräftig. Der Bundesgerichtshof habe im letzten offenen Verfahren die Revision eines Angeklagten verworfen, teilte das Landgericht Dresden am Mittwoch mit. Das Gericht hatte im Juni vier Männer wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung in Tateinheit mit gefährlichen Körperverletzungen zu Bewährungsstrafen verurteilt. Ein fünfter Angeklagter erhielt eine Geldstrafe. Die Neonazi-Kameradschaft entstand 2006 im Raum Mittweida und wurde ein Jahr später verboten.
Chenmitz verstärkt Engagement bei Werbung von Ausländern
Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels will die Stadt Chemnitz die Zuwanderung von Ausländern vereinfachen. So habe sich die Teilnahme am sächsischen Pilotprojekt Akzess bewährt, hieß es. Über das Programm werden seit einem Jahr Zuwanderungsanträge zügiger bearbeitet. Als nächstes soll die Stadtverwaltung mehr auf das Thema ausgerichtet werden. Geplant sind zum Beispiel Sprachschulungen von Mitarbeitern und mehrsprachige Ämterinformationen. In Chemnitz werden in den nächsten drei Jahren rund 6.000 Fachkräfte benötigt.
Razzia gegen mutmaßliche Einbrecherbande in Auerbach
Mit einer Razzia ist die Polizei im vogtländischen Auerbach gegen eine mutmaßliche Diebesbande vorgegangen. Die Verdächtigen sollen für eine ganze Serie von Einbrüchen im Göltzschtal verantwortlich sein. Bei dem Einsatz Mittwochfrüh wurden vier Wohnungen durchsucht und zahlreiche Beweismittel sichergestellt. Die Polizei war mit 50 Beamten und fünf Kleintransportern vor Ort. Den vier Männern im Alter zwischen 30 und 43 Jahren werden knapp 300 Straftaten vorgeworfen.
Rohstoffsuche in Geyer aus der Luft
Das Freiberger Helmholtz-Institut für Ressourcentechnologie will im Herbst im Erzgebirge nach Erzvorkommen suchen. Der Antrag dazu geht am Mittwoch im Oberbergamt ein. Konkret ist geplant, das Revier Geyerscher Wald aus der Luft zu erkunden. Dazu soll ein Hubschrauber das 110 Quadratkilometer große Areal abfliegen und elektromagnetische Messungen vornehmen. Erste Ergebnisse könnten schon nächstes Jahr vorliegen. In der Gegend um Geyer werden über 20 für die Industrie wichtige Rohstoffe wie Zinn, Kupfer, Silber oder Indium vermutet.
Chemnitzer Messe feiert Jubiläum
Die Messe Chemnitz blickt am Donnerstag auf ihr zehnjähriges Bestehen zurück. Seit Januar 2003 wurden bei 900 Veranstaltungen rund 2,1 Millionen Besucher gezählt, wie die C3 Chemnitzer Veranstaltungszentren GmbH am Mittwoch mitteilte. Als Dankeschön an die Gäste werde es in den kommenden zehn Wochen verschiedene Vergünstigungen und Überraschungen geben, beispielsweise freitags freien Eintritt bei Publikumsmessen.
Gemälde kehrt nach Chemnitz zurück
Das Schloßbergmuseum in Chemnitz kann sich über die gelungene Restaurierung eines Gemäldes freuen. Das Ölbild eines unbekannten Meisters aus der Zeit um 1790 zeigt das Porträt eines mazedonischen Kaufmanns, teilten die Kunstsammlungen der Stadt mit. Die mazedonischen Kaufleute, die unter anderem mit Baumwolle handelten, seien damals für die Stadt sehr wichtig gewesen. Deshalb habe das Museum seine insgesamt sieben Mazedonier-Bildnisse restaurieren lassen. Das jetzt fertig gestellte Bild soll am Sonntag dem Museum wieder übergeben werden.
Zwickauer bestimmen über städtische Gelder mit
In Zwickau sind für den so genannten Bürgerhaushalt 60 Vorschläge unterbreitet worden. Wie die Stadtverwaltung mitteilte, wurde am häufigsten angeregt, Geld in Spielplätze zu stecken oder Fußwege zu sanieren. Bei dem Projekt Bürgerhaushalt hatten die Zwickauer erstmals die Möglichkeit, Vorschläge zur Verteilung städtischer Gelder einzureichen. Für welche Vorhaben der bereitgestellte Betrag von 200.000 Euro verwendet werden soll, entscheidet im Februar der Stadtrat.
