Touristen stehen im Nationalpark Sächsische Schweiz auf der Basteiaussicht vor dem Lilienstein.
So weit vor geht es nicht mehr: Weil der Felsen porös wurde, ist die Spitze der Aussichtsplattform seit Sommer 2016 gesperrt. Bildrechte: dpa

Sächsische Schweiz Poröser Basteifelsen wird ab Dezember gesichert

Touristen stehen im Nationalpark Sächsische Schweiz auf der Basteiaussicht vor dem Lilienstein.
So weit vor geht es nicht mehr: Weil der Felsen porös wurde, ist die Spitze der Aussichtsplattform seit Sommer 2016 gesperrt. Bildrechte: dpa

Der berühmte und für Besucher aus Sicherheitsgründen derzeit teilgesperrte Basteifelsen in der Sächsischen Schweiz bekommt zur Entlastung eine Aussichtsplattform. Die Vorbereitungsarbeiten und der Bau werden etwa zwei Jahre dauern. Wie Finanzminister Georg Unland am Montag zum Auftakt im Nationalpark Sächsische Schweiz sagte, investiert der Freistaat knapp eine Million Euro in das Projekt. Der Plan zur Wiederherstellung der beliebten Basteiaussicht und deren Erhalt für künftige Generationen wurde von eigenen und externen Fachleuten erarbeitet.

Mehr als eine Million Touristen im Jahr

Blick auf die Basteibrücke in der Sächsischen Schweiz
Die Bastei ist die berühmteste Felsformation der Sächsischen Schweiz. Bildrechte: dpa

Die knapp 200 Meter hohe Basteiaussicht ist mit jährlich mehr als einer Million Touristen eine beliebte Sehenswürdigkeit. Seit Mitte 2016 aber sind die vorderen zehn Meter des Felsens aufgrund des schlechten Zustandes des Untergrundes gesperrt. Nach Einschätzung der Fachleute ist der Sandstein dort porös. In drei Phasen werden nun ab Dezember der Fels gesichert und die Plattform gebaut. Künftig werden Besucher über einen "schwebenden" Steg gehen, um ins Elbsandsteingebirge oder in die Tiefe auf die Elbe zu schauen. Die Konstruktion stütze sich im hinteren Bereich des Felsens ab und hänge nach vorn hin in geringer Höhe frei, hieß es.

Quelle: dpa/ma

Über dieses Thema berichtet MDR SACHSEN auch im Fernsehen und im Radio: MDR SACHSENSPIEGEL | 13.11.2017 | 19 Uhr
MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 13.11.2017 | ab 12:00 Uhr in den Nachrichten

Zuletzt aktualisiert: 14. November 2017, 09:03 Uhr

Die Kommentierungsdauer ist abgelaufen. Der Beitrag kann deshalb nicht mehr kommentiert werden.

1 Kommentar

14.11.2017 15:45 Spottdrossel 1

Endlich mal eine sehr gute Investition: Die berühmte Aussicht bleibt erhalten und dort können sich all die Besucher tummeln (und dem Umsatz in der Region kräftig steigern), die eben mal "Europa in drei Tagen" auf ihr Programm geschrieben haben :-). Und das ist gut so.