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Bildergalerie : Tierische Gegner der Waldschlößchenbrücke

Biber Rechte: Colourbox

Biber

Ein Biber stoppte im Mai 2010 die Bauarbeiten an der Waldschlößchenbrücke. An einer stählernen Hilfsstütze war eine Biberburg entdeckt worden. Wenige Tage später war der Biber aber wieder verschwunden. Zumindest konnte der einbestellte Experte des Umweltamtes das Tier nicht mehr finden. Nach dem Bundesnaturschutzgesetz ist der Biber streng geschützt. Deshalb ist es verboten, das Tier während der Fortpflanzungs-, Aufzuchts- und Überwinterungszeiten erheblich zu stören. Zudem dürfen Biberburgen weder beschädigt noch zerstört werden. Nach Erkenntnissen des Landesumweltamts gibt es in Sachsen rund 700 Elbebiber, die in 270 Revieren leben. Das Tier kann bis 1,25 Meter lang und 25 Kilogramm schwer werden. Der Elbebiber ist damit das größte Nagetier Europas.

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