Bild aus der Haustier-Mensch-Austellung des Hygienemuseums
Bildrechte: Christoph Schwabe

Haustier-Sonderschau im Hygienemuseum Über Tierisches und Menschliches

Bild aus der Haustier-Mensch-Austellung des Hygienemuseums
Bildrechte: Christoph Schwabe

Das Hygienemuseum in Dresden widmet sich einem Lieblingsthema der Deutschen: dem Haustier. "Tierisch beste Freunde" heißt eine Sonderausstellung, die bis zum 1. Juli 2018 das Verhältnis zwischen Haustieren und ihren Besitzern zeigen soll. Die "emotionale Bedeutung ist kaum zu überschätzen", teilte das Museum mit.

Bild aus der Haustier-Mensch-Ausstellung des Hygienemuseums
In einem Parcours sind Tierpräparate zu sehen. Bildrechte: Oliver Killig

Eine Beobachtung ist, dass Haustieren - insbesondere Hunde - ihren Menschen ähnlich sind. Um dieses Phänomen geht es unter anderem in der Ausstellung, die beispielsweise mit Fotos und Präparaten arbeitet. Auch die dunkleren Bereiche der ungleichen Beziehung sollen beleuchtet werden. Dazu das Museum: "In der Beziehung zum Haustier sitzt der Mensch am längeren Hebel. Wir können sie nach Belieben steuern und beenden. Wie sehr und unter welchen Bedingungen wir für die Haustierhaltung eintreten, wird zum Prüfstein einer ganz persönlichen Moral."

Wir vermenschlichen Haustiere oft und erwarten ein Verhalten von ihnen, das unserem eigenen entspricht.

Deutsches Hygienemuseum Dresden

Der letzte Teil der Schau ist ein virtueller Perspektivwechsel - der Mensch wird zumTier: "In der Virtual-Reality-Inszenierung können die Besucherinnen und Besucher darüber spekulieren, wie verschiedene Heimtierarten womöglich ihre Umwelt wahrnehmen und wie sie uns – ihre Menschen – erleben."

Hunde
Wie wirken Haustiere auf uns? Bildrechte: Jo Longhurst

Bilder Haustierschau im Hygienemuseum

Erich Kästner mit Katze auf dem Arm
Der Dresdner Schriftsteller Erich Kästner war erklärter Katzenfan. An Freunde und Familie schickte er gern Katzenpostkarten. Ein Teil der Ausstellung widmet sich auch prominenten Haustierfreunden. Bildrechte: Deutsches Literaturarchiv Marbach
Erich Kästner mit Katze auf dem Arm
Der Dresdner Schriftsteller Erich Kästner war erklärter Katzenfan. An Freunde und Familie schickte er gern Katzenpostkarten. Ein Teil der Ausstellung widmet sich auch prominenten Haustierfreunden. Bildrechte: Deutsches Literaturarchiv Marbach
Bild aus der Haustier-Mensch-Austellung des Hygienemuseums
Sehen sich Menschen und ihre Tiere ähnlich? Forscher sagen: Ja. Im Museum geht es darum, warum das so ist. Bildrechte: Christoph Schwabe
Hund
Können diese Augen lügen? Viele Menschen, die auf den Hund gekommen sind, können ihrem Vierbeiner mehr vertrauen als ihren Mitmenschen. Bildrechte: Jo Longhurst
Alte Fotografie von Familie mit Mops
Mit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert kam das Haustier in Mode und eroberte die Stuben. Bildrechte: Schloss- und Spielkartenmuseum Altenburg, Fotografische Sammlung
Ein Mann mit einem Hasen bei einer Tiershow.
Inzwischen trägt die Tierliebe auch teils seltsame Blüten: Rassetiershows gehören für einige Tierhalter dazu. Neun Milliarden Euro pro Jahr ist den Deutschen ihre Tierliebe wert. Bildrechte: 2012 Xiaoxiao Xu, Champion show
Bild aus der Haustier-Mensch-Austellung des Hygienemuseums
Rassehunde - geformt nach den Wünschen des Menschen. Bildrechte: Oliver Killig
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Erich Kästner mit Katze auf dem Arm
Bildrechte: Deutsches Literaturarchiv Marbach

Bilderaktion

Über dieses Thema berichtet MDR SACHSEN auch im Fernsehen und Radio: MDR SACHSENSPIEGEL | 27.10.2017 | 19:00 Uhr
MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 27.10.2017 | ab 11:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 30. Oktober 2017, 12:26 Uhr

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