Dresden : Frauenkirche bleibt für Großputz geschlossen
Großreinemachen in der Frauenkirche: Das wiederaufgebaute Gotteshaus ist seit Montag bis zum 12. Januar wegen Reinigungs- und Instandhaltungsarbeiten geschlossen. Die Stiftung Frauenkirche teilte mit, dass etwa 40 Handwerker im Einsatz seien, um unter anderem Anstriche im Kirchraum auszubessern sowie das hölzerne Gestühl zu pflegen. Zudem würden Lampen gewechselt, technische Anlagen geprüft und Türen gewartet.
Nächster Gottesdienst am 13. Januar
Der nächste Gottesdienst ist am 13. Januar geplant. Die Arbeiten am Kuppelaufstieg dauern eine Woche länger. Daher ist die Aussichtsplattform für Besucher erst wieder ab 19. Januar zu erreichen.
Die Reinigungs- und Wartungsarbeiten Anfang des Jahren haben inzwischen Tradition und finden zum sechsten Mal statt. Seit seiner Eröffnung 2005 wird der Kuppelbau jährlich von knapp zwei Millionen Menschen besucht. Da der Besucherstrom im Januar erfahrungsgemäß vorübergehend etwas abnimmt, wird die Kirche in dieser Zeit für notwendige Arbeiten an einigen Tagen geschlossen.
Tägliche Unterhaltskosten von 2.000 Euro
Wie die Stiftung weiter mitteilte, kosten der Unterhalt und die Besucherbetreuung durchschnittlich 2.000 Euro pro Tag - zuzüglich Strom, Fernwärme und Wasser.
Die Frauenkirche wurde bei den Bombenangriffen auf Dresden 1945 zerstört. 1994 begann der Wiederaufbau, den viele Spender aus dem In- und Ausland förderten. 2005 wurde das Gotteshaus eingeweiht, seitdem besuchten es über 14 Millionen Menschen.
Links ins WWW
Der MDR ist nicht für den Inhalt externer Internetseiten verantwortlich!
