Blick in einen Ausstellungsraum mit Gemälden
Bildrechte: MDR/Wolfram Nagel

Sonderausstellung zum Jubiläum Kunstsammlungen Freital im Schatten Dresdens

Die Industrie- und Bergbaustadt Freital gilt nicht gerade als kulturelles Zentrum. Dabei beherbergen die Kunstsammlungen hochkarätige Gemälde. Sie sind erst seit 25 Jahren öffentlich zu sehen. Das wird jetzt gefeiert.

Blick in einen Ausstellungsraum mit Gemälden
Bildrechte: MDR/Wolfram Nagel

In einer Sonderausstellung zeigt die Freitaler Galerie im Schloss Burgk seit Sonntag mehr als 50 Grafiken und Gemälde aus der Zeit von 1890 bis zur Jahr 2000. Darunter befinden sich Arbeiten von Max Klinger und Sascha Schneider, die als Wegbereiter des Jugendstils gelten. Zur Freitaler Kunstsammlung gehören aber auch mehrere Gemälde von Otto Dix. In der Sammlung vertreten ist auch Willy Eberl, ein Freitaler.

Sammlung soll ständig erweitert werden

Schloss Burgk in Freital
Schloss Burgk in Freital Bildrechte: Stadtverwaltung Freital

Die Galerie feiert mit der Sonderausstellung ihr 25. Gründungsjubiläum, die Sammlung selbst ist älter. Im Jahr 1949 hatte die Stadt eine Kunstsammlung von einem Weggefährten von Otto Dix aufgekauft. Allerdings landeten die Gemälde über Jahrzehnte in einem Depot und wurden öffentlich nicht gezeigt. Das schützte die Sammlung auch davor, von offiziellen Kunsthändlern der DDR gegen Devisen verscherbelt zu werden.

Die Freitaler Kunstsammlungen verstehen sich als Galerie Dresdner Kunst des 20. Jahrhunderts. Präsentiert werden aber auch Arbeiten von Malern aus dem Osterzgebirge. Die Leitung der Galerie ist bemüht, die Sammlung ständig um weitere zeitgenössische Kunst zu erweitern.

Zuletzt aktualisiert: 16. Februar 2016, 18:04 Uhr

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