Regionalstudio Dresden - Nachrichten um 6:30 Uhr


Bekennerschreiben zu Dresdner Anschlägen auf Antifa-Website aufgetaucht

Nach den beiden Sprengstoffanschlägen in Dresden prüfen die Ermittler ein in der Nacht ein im Internet aufgetauchtes Bekennerschreiben, das für Verwirrung gesorgt hat. Sachsens Innenminister Markus Ulbig sagte, die Echtheit werde geprüft. Das Schreiben sei auf einer Antifa-Internetseite aufgetaucht und von Experten gesichert worden. Inzwischen ist es von der Seite wieder heruntergenommen worden. Ob es wirklich eine Bedeutung hat, werde derzeit geprüft, so Ulbig. Es werde weiterhin in alle Richtungen ermittelt. Zum Sicherheitskonzept gehört, das schon jetzt 2.600 Polizisten im Einsatz sind, die ursprünglich erst zu den Einheitsfeierlichkeiten kommen sollten.


Grundsteinlegung für Schulstandort Tolkewitz

Am Vormittag gibt es in Dresden eine feierliche Grundsteinlegung für einen neuen Schulstandort in Dresden-Tolkewitz. Hier sollen in den nächsten Jahren Oberschule und Gymnasium entstehen. Die Stadt Dresden investiert 64,5 Millionen Euro in diesen neuen Schulstandort im Dresdner Osten. Bis zum Februar 2018 sollen auf dem Gelände des ehemaligen Straßenbahnhofs zwischen Wehlener Straße und Kipsdorfer Straße zwei Schulgebäude mit jeweils vier Etagen entstehen, dazu Pausenfreiflächen sowie eine Vier-Feld-Sporthalle und eine Zwei-Feld-Sporthalle. Es wird der neue Standort für die bereits bestehende 32. Oberschule „Sieben Schwaben" und ein völlig neues Gymnasium.


Dresden unter den Städten mit den meisten Straßenbahnunfällen

Dresden gehört zu den zehn deutschen Städten mit den meisten Straßenbahnunfällen. Aus einer Studie des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft liegt die Stadt bezogen auf die Einwohnerzahl auf Platz fünf. Demnach wurden im Untersuchungszeitraum 2009 bis 2011 in Dresden 65 Menschen bei Unfällen mit Straßenbahnen schwer verletzt oder getötet. Die meisten waren Fußgänger gefolgt von Radfahrern. Insgesamt wurden 58 Städte untersucht. Der Verband schickte einen Katalog mit Sicherheitsanforderungen an die Städte.


Neuer Mobilfunkmast in Pirna

Im Pirnaer Ortsteil Zatschke ist mit dem Bau eines Mobilfunksendemastes begonnen worden. Nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens sei die Baugenehmigung erteilt worden, sagte ein Stadtsprecher. Das Bundesamt für Strahlenschutz habe bestätigt, dass bei Einhaltung der Grenzwerte keine gesundheitsschädigende Wirkung von der Anlage ausgehe. - Weitere Standorte von Mobilfunksendemasten im Pirnaer Gebiet sind in Jessen an der Sandgrube und auf dem Cottaer Spitzberg.


Caritas fordert mehr Sicherheit für Flüchtlingsheimen

Die Caritas im Bistum Dresden-Meißen hat sich für einen verstärkten Schutz von Flüchtlingsunterkünften ausgesprochen. Direktor Mitzscherlich sagte, auch nach den Feierlichkeiten zum 3. Oktober in Dresden sei die Gefahr extremistischer Anschläge nicht gebannt. In den Einrichtungen der Flüchtlingshilfe herrsche nach den Sprengstoffanschlägen in Dresden bei Bewohnern wie Betreuern große Verunsicherung.


Mehr Bahnen und Busse für Herbstausflügler

Der Verkehrsverbund Oberelbe setzt bis Ende Oktober an Wochenenden und Feiertagen mehr Züge, Busse und Elbfähren ein. Laut Unternehmen gilt das Angabot an Wanderer und Herbstausflügler. So fahren unter anderem mehr S-Bahnen zwischen Dresden und Schöna. Von Pirna ins Bielathal fahren die Busse bis in die Abendstunden. Die Kirnitzschtalbahn pendelt noch bis 31. Oktober im Halbstundentakt zwischen dem Kurpark Bad Schandau und dem Lichtenhainer Wasserfall.


Vergoldete Flöte gestohlen - 30 000 Euro Schaden

Unbekannte haben in Dresden eine vergoldete Querflöte im Wert von 30.000 Euro gestohlen. Nach Angaben der Polizei hatte die 42 Jahre alte Besitzerin ihre Fahrradtasche mit dem Musikinstrument an der Eingangstür ihres Hauses abgestellt. Als sie kurz darauf mit dem Rad aus dem Keller kam, war die Tasche verschwunden. Darin befanden sich auch Handy und Geldbörse der Frau.

Zuletzt aktualisiert: 29. September 2016, 06:45 Uhr