Regionalstudio Dresden - Nachrichten um 8:30 Uhr
Fotodienstleister schließt Dresdner Betrieb
Das Oldenburger Unternehmen Cewe Color schließt Ende April sein einziges ostdeutsches Werk. Das erfuhr die 80-köpfige Belegschaft gestern Abend vom Vorstand in Oldenburg. Als Grund wurden vor allem rückläufige Aufträge von Unternehmen genannt. Digitale Fotobücher und Aufdrucke auf Tassen gehörten zum Hauptgeschäft der Cewe-Color. Unternehmen und Vertreter der Industrie-Gewerkschaft bemühen sich nun, der Belegschaft neue Arbeitsplätze an den westdeutschen Standorten oder in der Dresdner Druckerei Saxoprint anzu bieten.
Computer als Heizung
In Dresden wird bundesweit erstmalig die Abwärme von Computerservern zum Heizen genutzt. Umweltminister Kupfer hat für das Modellprojekt in der Dresdner Neustadt einen Förderbescheid über 82-tausend Euro übergeben. Diese Idee sei einfach und genial, sagte der Minister. Die Abwärme der Server heizt komplett 12 Wohnungen und wird darüber hinaus zum Erhitzen von Trinkwasser genutzt. Die Wohnungseigentümer bekommen dadurch die Heizenergie zum Nulltarif.
Mordkommision ermittelt
Eine 55 Jahre alte Frau ist in Dresden Johannstadt offenbar einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Die Leiche wurde am Mittwoch Morgen in einer Wohnung gefunden. Die Staatsanwaltschaft nahm den 44-jährigen Wohnungsmieter fest. Er war angetrunken und soll sich mit der Frau heftig gestritten haben. Zur genauen Todesursache gab es noch keine Angaben.
Dresden International University feiert zehnjähriges Bestehen
Die Dresden International University hat mit einem Festakt ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert. Bislang haben an der privaten Hochschule 1.000 Studenten eine Ausbildung absolviert. Zum Angebot der Einrichtung, die sich aus Studiengebühren und Spenden finanziert, gehören 27 Studiengänge. Die Dozenten kommen zumeist von der benachbarten TU Dresden sowie aus Forschung und Industrie oder staatlichen Kultureinrichtungen.
Mehr Geld für Jugend
Die von der Schließung bedrohten sieben Jugendprojekte in Dresden sind voerst gerettet. Der Stadtrat will in den nächsten zwei Jahren 2,1 Millionen Euro zusätzlich für die Jugendhilfe bereitstellen. Sozialbürgermeister Martin Seidel sagte, damit könnten Angebote, wie der Waldspielplatz im Albertpark, erhalten werden.
