Regionalstudio Dresden - Nachrichten um 23:30 Uhr


Passagierrückgang am Flughafen Dresden

Der Flughafen Dresden hat weiter mit Passagierrückgängen zu kämpfen. Wie der Betreiber mitteilte, wurden im vergangenen Jahr knapp 1,67 Millionen Passagiere gezählt. Das waren 3,4 Prozent weniger als 2015. Hauptgrund ist nach Angaben des Flughafens das eingebrochene Reisegeschäft für die Türkei sowie für Griechenland und Nordafrika. Hinzugekommen sind 136 Flüge, die wegen Streiks gestrichen werden mussten. Einen erfolgreichen Start legte laut Flughafen die neue tägliche Direktverbindung von KLM nach Amsterdam hin.


Stadtentwässerung startet Kampagne gegen Müll im Klo

KEIN MÜLL INS KLO - so heisst die neue Kampagne der Stadtentwässerung Dresden, die heute gestartet wurde. Wie das Unternehmen mitteilte, landen verstärkt Feuchttücher und alte Medikamente in den Toiletten. Das führe zu verstopften Pumpen, Rückstaus im Kanalnetz und erhöhtem Aufwand bei der Neutralisierung von chemischen Rückständen. Der Mehraufwand beträgt nach Angaben der Stadtentwässerung rund 100.000 Euro pro Jahr.


Geflügelpest: 10-km-Beobachtungradius in Dresden

Nach weiteren Fällen der Wildvogelgeflügelpest wird in Dresden um den eingerichteten Sperrbezirk ein Beobachtungsradius von zehn Kilometern gezogen. Alle Stadtteile westlich vom Blauen Wunder, wie Weißer Hirsch, Klotzsche, Weixdorf mit Marsdorf gehörten genauso dazu wie das Stadtzentrum und der Westen der Stadt, hieß es aus der Stadtverwaltung. Bei einer in Dresden-Kaditz gefundenen Stockente sowie bei zwei Graugänsen in Radebeul und Moritzburg wurde der Geflügelpestvirus H5N8 festgestellt. Geflügel und Zootiere müssen landesweit in Ställen gehalten werden.


Dresden fördert Fachkräftesicherung

Die Stadt Dresden fördert Projekte zur Sicherung von Fachkräften mit 560.000 Euro. Beim Amt für Wirtschaftsförderung bewerben können sich ab sofort unter anderem Betriebe, Vereine und Verbände. Einsendeschluss ist der 20. April. Organisator ist die Fachkräfteallianz Dresden. Sie will etwa die Zusammenarbeit von Hochschulen und Wirtschaft stärken und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen, um Fachkräfte in Dresden zu halten.


Vergewaltigungsprozess am Landgericht Dresden

Am Dresdner Landgericht hat ein Prozess wegen Vergewaltigung und Freiheitsberaubung begonnen. Angeklagt sind drei Männer im Alter von 34 bis 41 Jahren. Sie sollen eine heute 24jährige Rumänin gemeinsam mit zwei unbekannten Männern im Herbst 2015 verschleppt und vergewaltigt haben. Da das mutmaßliche Opfer nicht aussagefähig ist, wurde der Prozeß für mehrere Monate ausgesetzt.


Archivbestand des Dresden Trust erschlossen und zugänglich

Das Stadtarchiv hat die Dokumente des Dresden Trust wissenschaftlich aufbereitet. Sie können ab sofort genutzt werden, wie das Rathaus mitteilte. Die Dokumente reichen von der Gründungsurkunde über Fotos bis zu Redemanuskripten. Der Dresden Trust ist 1993 gegründet worden und hatte in Großbritannien für den Wiederaufbau der Dresdner Frauenkirche geworben. Er sammelte unter anderem mehr als eine Million Euro für die Kopie des goldenen Kuppelkreuzes.


Schauspielerin Natalia Wörner bekommt Semperopernball-Orden

Schauspielerin Natalia Wörner bekommt den St. Georgs Orden des Semperopernballs in Dresden. Laut Ballverein werden damit ihre grandiose Karriere, das Schaffen und ihr Talent ausgezeichnet. Wörner will den Orden am 3. Februar selbst in Dresden entgegennehmen. Er wird seit 2006 in verschiedenen Kategorien vergeben. In diesem Jahr werden unter anderem auch Rumäniens Präsident Klaus Johannis, Sänger Peter Maffay und Wörners Kollege Rolf Hoppe geehrt.


Polizei stellt Automatensprenger

Die Dresdner Polizei hat einen 28-Jährigen festgenommen, der einen Zigarettenautomaten in der Carl-Zeiß-Straße gesprengt haben soll. Ein Anwohner hatte einen Knall gehört und einen Mann weglaufen sehen. Daraufhin rief er bei der Polizei an und gab die Personenbeschreibung durch. Wenig später konnten Beamte den Verdächtigen stellen. Er hatte viele Zigarettenschachteln und Münzgeld bei sich. Seit November wurden in Dresden insgesamt 24 Automaten aller Art gesprengt. Der Schaden beträgt mehr als 20.000 Euro.


Dachstuhlbrand in Dresden-Cotta

In Dresden-Cotta ist am Freitagmittag der Dachstuhl eines Hinterhauses an der Unkersdorfer Straße abgebrannt. Wie die Polizei mitteilte, gab es keine Verletzten. Die Ursache für das Feuer ist unklar. Wegen der Löscharbeiten mussten die Rudolf-Renner-Straße und die Pennricher Straße zeitweilig für den Verkehr gesperrt werden.


Nach Cannabis-Genuss ins Krankenhaus

Nach dem Genuss einer Marihuana-Zigarette ist eine 18-Jährige ins Krankenhaus gekommen. Wie die Polizei mitteilte, klagte die Frau über starke Übelkeit. Ihr Freund rief den Rettungsdienst. Beide hatten den Stoff zuvor bei einem Dealer am Wiener Platz gekauft. Die Polizei ermittelt gegen die beiden wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. In der Wohnung fanden Ermittler weiteres Marihuana und Utensilien für dessen Konsum.


Zug fährt im Dresdner Hauptbahnhof auf Prellbock

Am Hauptbahnhof Dresden ist ein Zug trotz Gefahrenbremsung auf einen Prellbock aufgefahren. Verletzt wurde niemand, wie die Polizei mitteilte. Der Zug wurde leicht beschädigt, der Prellbock verschob sich um einige Zentimeter. Die Ursache für den Unfall ist noch unklar. Während der Untersuchungen zum Unfall nahm die Polizei einen Mann in Gewahrsam. Der 28-Jährige hatte immer wieder die Ermittlungen gestört und den abgesperrten Bereich betreten.


Dynamo mit Unentschieden im Test gegen Luzern

Fußball-Zweitligist Dynamo Dresden hat am Freitagnachmittag im spanischen Trainingslager ein Testspiel gegen den Schweizer Erstligisten FC Luzern absolviert. Beide Mannschaften trennten sich 1:1. Die Schweizer waren in der ersten Minute in Führung gegangen. Zehn Minuten später glich Stefan Kutschke für Dynamo aus.

Zuletzt aktualisiert: 21. Januar 2017, 23:46 Uhr