Regionalstudio Dresden - Nachrichten um 23:30 Uhr


Ullersdorf: Mutter nach Familiendrama in Psychiatrie eingewiesen

Nach dem Tod eines Säuglings in Ullersdorf bei Radeberg ist die Mutter in die Psychiatrie eingewiesen worden. Wie die Polizei mitteilte, besteht der dringende Verdacht, dass die 33 Jahre alte Frau ihr Kind ertränkt hat. Nach einer ersten ärztlichen Einschätzung sei von einer psychischen Erkrankung auszugehen. Der Vater hatte den zwei Monate alten Sohn leblos in einer Kinderbadewanne entdeckt. Versuche zur Wiederbelebung blieben erfolglos.


Frau in Langenwolmsdorf von Strohballen erschlagen

In Langenwolmsdorf bei Stolpen ist eine 76-jährige Frau von einem Strohballen erschlagen worden. Nach Informationen der Polizeidirektion Dresden rollte offenbar beim Abladen eines Traktors mit Anhänger ein Ballen herunter und traf die Frau. Sie wurde dabei so schwer verletzt, dass sie noch am Unglücksort verstarb.


Sparkasse Meißen schließt mehrere Filialen

Die Sparkasse Meißen will aus Kostengründen zum Jahresende acht ihrer 26 Filialen schließen. Ursache sei vor allem der Trend zum Online-Banking, sagte ein Sprecher. Dadurch kämen weniger Kunden in die Geschäftsstellen, auch Geldautomaten würden seltener genutzt. Einige Filialen werden zu Selbstbedienungsstellen umgewandelt. Als Ausgleich zu den Schließungen soll der Service in den Kundencentern sowie bei der telefonischen Beratung erweitert werden.


Ergebnisse der Stadtratssitzung in Dresden

Der Dresdner Stadtrat hat der Fusion der städtischen Krankenhäuser Neustadt und Friedrichstadt zugestimmt. Sie sollen zum 1. Januar nächsten Jahres zum Städtischen Klinikum zusammengefasst werden. Die Zusammenführung des Personals soll eine Vereinbarung zwischen Stadt, Gewerkschaften und Personalräten regeln. Außerdem beschloss der Stadtrat den zweispurigen Ausbau der Königsbrücker Straße. Die Straßenbahn erhält ein eigenes Gleisbett; zwischen Katharinenstraße und Bischofsweg müssen Autos hinter der Straßenbahn herfahren.


Sachsens regionale Flugplätze im Aufwind

Sachsens regionale Flugplätze werden immer stärker genutzt. Wie die Landesdirektion mitteilte, starteten und landeten auf den zwölf Verkehrslandeplätzen 2015 so viele Flugzeuge wie seit Jahren nicht mehr. Insgesamt wurden rund 130.000 Flugbewegungen gezählt. In den Vorjahren waren es bis zu 120.000. Die meisten Flugbewegungen gab es voriges Jahr in Großenhain mit knapp 27.000.


Steigerung der Kita-Kosten in Dresden

Die Stadt Dresden hat die Betriebskosten für die Kindertagesbetreuung im Vorjahr veröffentlicht. Im Durchschnitt sind diese Aufwendungen um 3,6 Prozent gestiegen, wobei die personalintensivere Krippenbetreuung teurer war als die der Kindergarten- und Hortkinder. Die Aufstellung dient als Grundlage für die Kalkulation der Elternbeiträge, die ab dem 1. September 2017 für alle Krippen, Kindergärten und Horte gültig sind. Der Stadtrat wird voraussichtlich im Frühjahr 2017 über die neuen Elternbeiträge entscheiden.

Zuletzt aktualisiert: 25. Juni 2016, 23:45 Uhr